Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Sportbuzzer-Zulieferung
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:05 04.01.2019
Anzeige
Steffen Führing

Extens Manager Ralf Kaufmann warb hartnäckig um ihn, weil er Auswahl- und Stützpunkttrainer war und weil er sogar A-Lizenz-Inhaber ist. Doch der große Erfolg stellte sich beim TSV Eintracht Exten bislang noch nicht ein. Der ehemalige Bezirksligist muss in der Kreisliga als Tabellendreizehnter sogar um den Anschluss an das Mittelfeld kämpfen. In Ihrem Fußballjahr 2018 war ganz schön was los. Hatten Sie damit gerechnet, zum Abschluss der eigenen aktiven Karriere im ersten Halbjahr zum Landesligaspieler beim VfL Bückeburg aufzusteigen?

In keiner Sekunde. Für mich ging es vor einem Jahr eigentlich nur darum, beim VfL Bückeburg am Training teilnehmen zu dürfen, um fit zu bleiben. Plötzlich war ich in der Mannschaft und schoss sogar einige Tore. Für mich war es eine tolle Zeit und eine wichtige Erfahrung. Überraschend war sicher auch, dass es als Trainer mit dem TSV Eintracht Exten danach nicht wie gewünscht lief.

Anzeige

Nicht ganz so, wenn man die personellen Verhältnisse bei uns kennt. Wir sind in einer Phase eines tiefgreifenden Umbruchs. Erfahrene Spieler wie Andreas Kramer oder Matthias Appel fehlen uns, die jüngeren können noch nicht soweit sein. Kapitän Tim Kaufmann ist mit Mitte Zwanzig bei uns schon vergleichsweise alt. Da hilft die Qualifikation des Trainers nur bedingt weiter. Dass ein Umbruch nicht immer reibungslos läuft, können wie derzeit ja auch beim VfL Bückeburg beobachten. Torben Brandt hatte sich das bestimmt auch anders vorgestellt. Was haben wir vom TSV Eintracht Exten in der Rückrunde zu erwarten?

Wir werden uns steigern, weil die Eingewöhnungsphase langsam vorbei ist. Viele Spieler mussten sich vielleicht auch erst an die höhere Trainingsintensität gewöhnen, die sich aber auf Dauer aber auszahlen wird, davon bin ich überzeugt. jö/jö