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„Das steckt im Kürbis“: Welche Posten Hofläden in die Preise ihrer Produkte einkalkulieren müssen

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15:55 17.11.2021
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„Das steckt im Kürbis“ heißt der siebte Clip der Kampagne „Wir sind LandWirtschaft“. Susanne Rust von der Spargel- und Kürbisscheune Hagenburg und Imke Möller von der LVB Steuerberatungsgesellschaft erklären anschaulich, welche Posten in die Preisgestaltung von Produkten einkalkuliert werden müssen. Eine gute Preiskalkulation ist vor allem für direkt vermarktende Betriebe wichtig, damit sie auf der einen Seite nicht viel teurer als die Konkurrenz sind, aber auf der anderen Seite auch all ihre Kosten decken können.

Das steckt drin

Die Landwirtin fragt die LVB-Beraterin, ob sie eine Idee habe, wie sie ihren Kunden das Zustandekommen der Preise erklären könnte. „Die Kunden sehen nur den Kürbis und nicht das Gesamtpaket“, so Rust. Möller lässt sich kurzerhand ein praktisches Beispiel einfallen, um dieses „Gesamtpaket“ darzustellen.

Denn was da alles drin steckt, ist für den Verbraucher oft nicht offensichtlich. Dass Saatgut gebraucht wird, liegt wohl noch auf der Hand. Doch auch der Acker muss bezahlt werden, genauso die Maschinen, die in der Anschaffung und im Unterhalt Kosten verursachen. Hinzu kommen Personalkosten und Sozialabgaben, der „ganz große Posten“, wie Möller es ausdrückt. Zudem müssen verschiedene Steuern abgeführt werden. Auch der Hofladen samt Strom und Heizung will bezahlt werden. Vom großen Ganzen bleibt am Ende nicht mehr viel übrig für die Landwirte.

Die weiteren Clips der Serie

Bewusstsein schaffen

„Vielleicht können wir damit ein bisschen Bewusstsein schaffen für ihre tägliche Arbeit“, sagt Möller. Auch Rust würde sich über Wertschätzung für die Landwirtschaft freuen, erwidert sie.
Das Motto dieses Clips – „Werte schätzen lernen“ – ist ein gutes Schlusswort für diesen vorerst letzten Teil der Kampagne. Das Ziel der Reihe drückt auch die Hoffnung vieler Landwirte aus: Dass die Werte, für die die Berufsgemeinschaft steht, wieder mehr geschätzt werden.