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SNack Mit der Anlage im Wohnzimmer fing alles an
Thema Specials Spezial SNack Mit der Anlage im Wohnzimmer fing alles an
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18:10 31.05.2012
Torsten Lorz. Quelle: pr.
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Marius Lockemann (19) kommt aus Waltringhausen und arbeitet als Elektroniker für Betriebstechnik. In seiner Freizeit steht er an den Turn-Tables.

Wie bist du DJ geworden? Alles begann mit 15, als ich mir für eine eigene Silvesterparty eine billige Nebelmaschine und einen Effektstrahler kaufte. Nach der erfolgreichen Silvesterparty mit „Wohnzimmer-Hifi-Anlage“ fragten mich immer mehr Freunde und Bekannte, ob ich nicht auf deren Partys auflegen könne. So wurde dies nach und nach mehr und ich bastelte mir jede menge abenteuerliche Lichtkonstruktionen. 2008 kaufte ich mir von meinem Zeitungsjungen-Gehalt eine etwas professionellere Anlage, meldete die Sache beim Finanzamt an und Marius und ich schlossen uns zu einem Team zusammen.

Wo und was legst du auf? Auf selbst organisierten Veranstaltungen, Geburtstagen, Hochzeiten, Zeltfeten, in Clubs. Die Musik: House, Charts, Electro, Schlager, Rock, Siebziger, Achtziger, Neunziger.

Deine erste CD? Auch wenn’s komisch klingt, aber das war damals das Album „Nie Genug“ von Wolfgang Petry.

Was ist der schwierigste Moment auf einer Party? Ich denke der wohl schlimmste Moment ist, wenn plötzlich der Strom ausfällt und man nichts dafürkann.  Ansonsten ist es der Beginn einer Party, in dem man das Publikum mit der für sie passenden Musik so schnell wie möglich von Null auf Hundert bringen muss. 

Gibt es beliebte Songs, die die du selbst  nicht mehr hören kannst? Ja, zur Zeit ist das „Ai Se Eu Te Pego“.

Torsten Lorz (28) aus Haste legt sich neben der Arbeit als Zimmermann als elektronischer Kapellenmeister mächtig ins Zeug.

Was macht für dich den Reiz aus, am Mischpult zu stehen? Es macht einfach Spaß, zu sehen, wenn andere Leute zu deiner Musik abgehn.

Auf was für Partys legst du auf? Für Partygäste von Jung bis Alt, je nachdem, was die Leute so hören wollen und, wozu man sie zum Tanzen bringt.

Deine erste CD? Oh, ich würde sagen „Die Schlümpfen Parade“.

Was ist der schwierigste Party-Moment für den DJ? Wenn keiner tanzen will... Aber das kommt selten vor.