Fragen und Antworten

Früh oder kurzfristig: Wann sollte man den Weihnachtsbaum kaufen?

Alle Jahre wieder dieselbe Frage: Wann wird der Weihnachtsbaum gekauft?

Alle Jahre wieder dieselbe Frage: Wann wird der Weihnachtsbaum gekauft?

Moisburg/Köln. Es ist so eine Sache mit dem Weihnachtsbaum: Wenn es ums Schmücken geht, verfolgt jede Familie ihr eigenes Ritual – das gilt aber auch für das Aufstellen. Manche behängen die Tanne schon Ende November, andere erst am Weihnachtsabend selbst. Unabhängig vom Zeitpunkt gibt es einige Pflegetipps, die beachtet werden sollten, um möglichst lange etwas vom Tannenbaum zu haben.

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Wann sollte man den Weihnachtsbaum kaufen?

Je später der Baum geschlagen wurde und je kürzer er lagern muss, desto länger hält er sich. Laut Informationen des Verbands Natürlicher Weihnachtsbaum kaufen etwa zwei Drittel ihren Baum auch erst nach dem dritten Advent. Doch auch wer ihn früher besorgt, muss nicht zwangsläufig in die Röhre gucken. Richtig versorgt können sich die gefällten Bäume vier bis sechs Wochen lang halten.

Ob ein Baum frisch geschlagen ist, erkennt man übrigens an seiner Schnittstelle. Sie sollte weiß und nicht schon grau sein, erklärt die Landwirtschaftskammer NRW.

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Wann darf der Weihnachtsbaum ins Haus?

Wer den Tannenbaum früher aufstellt, hat zwar länger Spaß daran, muss aber einiges beachten, damit die grüne Tanne an Heiligabend nicht braun und krank aussieht. Es liegt auf der Hand, dass die warme und trockene Heizungsluft den Baum rascher austrocknen lässt.

Ob früh oder spät, der Verband Natürlicher Weihnachtsbaum rät, den Baum unbedingt einen Tag vor dem Schmücken aufzustellen und von seinem Netz zu befreien. Er brauche diese Zeit, um seine Äste zurück in die ursprüngliche Position zu bringen. Ein Tipp: Das Netz von oben nach unten aufschneiden.

Wie lagere ich den Weihnachtsbaum?

Idealerweise bleibt die Tanne im Netz und wird an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in einer Garage aufbewahrt. Damit der gefällte Baum sich bis dahin gut mit Wasser versorgen kann, sollte der Stamm um etwa zwei bis drei Zentimeter gekürzt werden. Wer nicht selber sägen möchte, kann das übrigens meist an den Verkaufsstellen vor Ort machen lassen.

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Für die optimale Wasserzufuhr sollte der Weihnachtsbaum in einen Eimer voll Wasser gestellt und regelmäßig mit einem Wassernebel besprüht werden.

Wie viel Wasser braucht der Tannenbaum im Haus?

Zwei Meter hohe Bäume benötigen etwa zwei Liter Wasser am Tag, so die Experten. Der Wasserbedarf kann sich aber je nach Standort im Raum erhöhen. Der Baum sollte nicht vor eine Heizung oder einen Ofen gestellt werden, da er sonst austrocknet und schneller seine Nadeln verliert. Außerdem kann es sinnvoll sein, ihn auch hier ab und an mit einem Wassernebel einzusprühen. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit im Mikroklima um den Baum herum.

Tannenbaum pflegen: Bringen Zusätze im Wasser etwas?

Hier gehen die Meinungen auseinander: Solange der Baum gekürzt wurde und mit dem Stamm im Wasser steht, seien weitere Hilfsmittel wie Glycerin überflüssig, teilt der Verband Natürlicher Weihnachtsbaum mit. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hingegen rät, ins Wasser einen Esslöffel Zucker oder etwas Blumenfrisch zu geben – dieses erhält man oft beim Kauf von Blumensträußen gratis dazu.

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Die Landwirtschaftskammer NRW fasst es so zusammen: Zucker oder Frischhaltemittel schadet den Bäumen zwar nicht, hält sie aber auch nicht länger frisch. Von Glycerin beziehungsweise Frostschutzmittel wird dagegen abgeraten. Der Baum verfärbe sich durch den Zusatz im Wasser braun-rot. Zudem können sich Schimmelpilze im Wasser bilden.

Woher stammt die Tradition des Weihnachtsbaumes?

Schon bei den heidnischen Kulturen galten immergrüne Pflanzen als Symbol der Lebenskraft und Fruchtbarkeit. Die Germanen hängten Tannenzweige an ihre Häuser und an öffentliche Orte, um etwa böse Geister fernzuhalten oder auf den nächsten Frühling zu hoffen.

Der Trend zur Dekoration von Tannenbäumen an Weihnachten begann zunächst an öffentlichen Plätzen. Ursprünglich hängte man Äpfel, Nüsse oder auch Lebkuchen an den Baum. Schätzungsweise im Laufe des 17. Jahrhunderts ging die Sitte in die städtischen Familienhaushalte über. Während des 18. Jahrhunderts verbreitete sich der Brauch zunächst unter den Wohlhabenden. Zu der Zeit waren Tannenbäume in Mitteleuropa noch Mangelware und sehr teuer.

Im 19. Jahrhundert wurden schließlich künstlich Tannen- und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage zu decken. In der Folge entwickelte sich der Brauch zum Massenphänomen. Heute ist der geschmückte Tannenbaum an Weihnachten nicht mehr wegzudenken.

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RND/dpa/tr

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