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Strenge Regelung

Bremen verbietet Silvesterfeuerwerk – hohe Bußgelder drohen

In Bremen darf Silvester überhaupt kein Feuerwerk abgebrannt werden.

In Bremen darf Silvester überhaupt kein Feuerwerk abgebrannt werden.

Bremen. Silvesterfeuerwerk ist im Bundesland Bremen in diesem Jahr untersagt. Nach dem bundesweiten Verkaufsverbot für Raketen und Böller gilt in den Städten Bremen und Bremerhaven zusätzlich ein stadtweites Abbrennverbot von Feuerwerksartikeln, wie die Sprecherin des Innenressorts, Rose Gerdts-Schiffler, am Dienstag mitteilte.

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Damit dürfen Menschen auch keine Raketen und Böller zünden, die sie schon zuhause haben, etwa aus dem Vorjahr. "Bei einem Verstoß gegen die Verordnung drohen Bußgelder in Höhe von 100 Euro fürs Abrennen sowie 50 Euro fürs Mitführen von Feuerwerk", hieß es. Kleinstfeuerwerk wie Wunderkerzen und Knallerbsen, die ganzjährig gekauft werden können, dürfen verwendet werden. Niedersachsen ist weniger strikt: Dort soll das Silvesterfeuerwerk hauptsächlich an belebten Plätzen gelten, die die Städte und Gemeinden definieren.

„Die Erfahrungen zeigen, dass kaum jemand allein ein Feuerwerk abbrennt, sondern, dass es regelmäßig aus Gruppen heraus erfolgt“, sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, müssten jegliche Anreize für Menschenansammlungen verhindert werden. Auch Unfälle durch Raketen und Böller sollen durch das Verbot vermieden werden.

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„Alles, was in den Krankenhäusern und im Rettungsdienst noch obendrauf kommen könnte und was wir verhindern können, gilt es zu verhindern“, so Mäurer. „Ein Jahreswechsel mal ohne Knallerei ist sicherlich auch für die Fans eines Feuerwerks zu ertragen.“

Von RND/lni

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