Covid-19

Corona-Lockerungen zu Weihnachten und Silvester? Landesregierung bleibt zurückhaltend

Hannover. Die Niedersächsische Landesregierung will sich noch nicht endgültig festlegen, ob die Corona-Auflagen zu Weihnachten und Silvester wie vorgesehen gelockert werden. Das hänge von der Entwicklung der Infektionszahlen in den nächsten Tagen und Wochen ab, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen.

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Bis zum 20. Dezember werde die Landesregierung sich die Zahlen genau ansehen und dann entscheiden, wie es an den Feiertagen weitergehe. „Wir können nicht ausschließen, dass es notfalls zu Verschärfungen kommt“, machte Pörksen deutlich. Damit die Vorschriften wie geplant gelockert werden können, „müssen alle diszipliniert mitmachen“. Von Sonntag auf Montag hatte es in Niedersachsen 558 neue Infektionen mit dem Coronavirus gegeben; in der Vorwoche waren es 475 Ansteckungen.

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Politiker stellen Lockerungen infrage

In den vergangenen Tagen war es bundesweit vermehrt zu Forderungen gekommen, die Auflagen über die Feiertage nicht zu lockern. Zuletzt hatte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gefordert, die bundesweit geplanten Lockerungen wieder zu kippen.

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Unterdessen soll es in Niedersachsen bis zum 15. Dezember 50 Impfzentren geben, in denen sich Bürger gegen das Coronavirus impfen lassen können. Das sagte Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD). In Hannover wird derzeit ein Impfzentrum auf dem Messegelände eingerichtet. Damit sei das Land bereit, Patienten „flächendecken und niederschwellig zu impfen, sobald Impfdosen verfügbar sind“, sagte Reimann.

Erste Impfungen im Januar?

Bis die ersten Patienten tatsächlich geimpft werden können, werde es aber wohl bis Anfang des nächsten Jahres dauern, sagte Reimann. Derzeit sehe es so aus, dass die ersten Impfstoffe Ende Dezember zugelassen werden könnten. Derzeit liefen zwei Zulassungsverfahren in Europa: einmal für den Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech, einmal für ein Mittel des US-Konzerns Moderna.

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Die Logistik für die Einlagerung der Impfstoffe, die bei bis zu minus 70 Grad gelagert werden müssen, und die Zustellung soll das Unternehmen DHL übernehmen, sagte Reimann weiter.

Von HAZ

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