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Otto Waalkes

Gibt es bald Otto-Ampeln in Emden?

Die Ampelmotive zeigen eine Illustration des Komikers und Musikers Otto Waalkes.

Die Ampelmotive zeigen eine Illustration des Komikers und Musikers Otto Waalkes.

Emden. Der Komiker Otto Waalkes in der bekannten Pose eines hoppelnden Häschens: Dieses Motiv könnte demnächst vier Fußgängerampeln in seiner ostfriesischen Heimatstadt Emden zieren. Der Rat der Stadt entscheidet am Dienstagabend abschließend darüber. „Otto ist ein wichtiger Mann für Emden, er trägt dazu bei, dass viele Touristen nach Emden kommen“, sagte ein Stadtsprecher.

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Die Straßenverkehrsordnung bremst die Pläne

Laut Beschlussvorlage sollen nur die Symbole für Grünphasen geändert werden. Denn die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass bei Fußgängerampeln ein stehendes Männchen Rotlicht zeigt. Ursprünglich waren in Emden auch Ottos bekannte Rüsseltiere ("Ottifanten") als Motiv im Gespräch, sowohl für Rot- als auch für Grünlichtphasen. Wegen der Vorgaben der Straßenverkehrsordnung wurde die Idee schließlich verworfen.

Hüpfender Otto zeigt Grün

Stattdessen soll es nun eine Otto-Figur in typischer Hüpfpose werden: „Alle Fraktionen haben sich erklärt, das Vorhaben zu unterstützen“, sagte FDP-Fraktionschef Erich Bolinius, dessen Partei den Vorstoß zu Otto-Ampeln initiiert hatte.

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Auch in einigen anderen deutschen Städten gibt es kuriose Ampelzeichen. In Hameln gibt es den Rattenfänger auf den Ampeln. In Mainz und Bad Zwischenahn verzieren Mainzelmännchen Lichtzeichen, in Augsburg sehen Fußgänger einen Kasperl aus der Augsburger Puppenkiste. In Bremen leuchteten während des Freimarkts vor zwei Jahren Stadtmusikanten auf. Es wurden aber auch schon Motive abgelehnt: In Stuttgart durften die Zeichentrickfiguren "Äffle und Pferdle" nicht auf die Ampeln. Die Begründung: Ein Affe und ein Pferd sehen nicht wie Menschen aus. Also erkenne man auch nicht, ob sie gehen oder stehen.

Von Janet Binder

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