Landkreis Peine

Hitzefrei: Erste Schulen in Niedersachsen schicken Schüler heim

Von der Hitzewelle am stärksten betroffen war das östliche Niedersachsen.

Von der Hitzewelle am stärksten betroffen war das östliche Niedersachsen.

Peine. Wegen hoher Temperaturen haben erste Schulen in Niedersachsen am Mittwoch hitzefrei gegeben. Unter anderem schickte das Gymnasium in Groß Ilsede im Landkreis Peine seine Schülerinnen und Schüler vorzeitig nach Hause. Auch in Hildesheim gab es vereinzelt hitzefrei.

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Von der Hitzewelle am stärksten betroffen sei das östliche Niedersachsen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). An der Grenze zu Sachsen-Anhalt seien am Mittag bereits Temperaturen um die 30 Grad gemessen worden. Zum späteren Nachmittag sollte das Thermometer örtlich sogar noch weiter klettern.

Wie viele Schulen in Niedersachsen insgesamt am Mittwoch hitzefrei gegeben hatten, blieb unklar. Nach Angaben des Kultusministeriums gibt es keine entsprechende Statistik. „Die Schulleitungen entscheiden eigenverantwortlich über hitzefrei“, sagte eine Sprecherin der Landesschulbehörde. Es bestehe keine Meldepflicht.

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Regulärer Unterricht am Donnerstag erwartet

Grundlage für hitzefrei ist ein Erlass des Kultusministeriums. Danach können die Schulleitungen für einzelne oder alle Klassen von Schulen des Primarbereichs und des Sekundarbereichs I hitzefrei geben, wenn der Unterricht durch hohe Temperaturen in den Schulräumen erheblich beeinträchtigt wird und andere Formen der Unterrichtsgestaltung nicht sinnvoll erscheinen.

Für Donnerstag können Niedersachsens Schülerinnen und Schüler im Übrigen nicht mehr auf hitzefrei hoffen. Die Höchsttemperaturen werden dann nach Angaben des DWD allenfalls noch 26 Grad betragen.

Von RND/dpa

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