Norddeutschland

Nach G20-Krawallen: Polizei durchsucht Wohnungen

Mehr als ein Jahr nach den G20-Krawallen in Hamburg hat die Polizei am Mittwochmorgen in Norddeutschland Wohnungen von mutmaßlichen linken Gewalttätern durchsucht.

Mehr als ein Jahr nach den G20-Krawallen in Hamburg hat die Polizei am Mittwochmorgen in Norddeutschland Wohnungen von mutmaßlichen linken Gewalttätern durchsucht.

Hamburg. Mehr als ein Jahr nach den G20-Krawallen in Hamburg hat die Polizei am Mittwochmorgen die Wohnungen von mutmaßlich linken Gewalttätern durchsucht. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, am Rande der Proteste gegen den Gipfel im Sommer 2017 einen Supermarkt geplündert zu haben. Außerdem sollen sie Polizisten mit Steinen und Glasflaschen beworfen und Barrikaden angezündet haben.

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Durchsuchungen in Hamburg und Hannover

Sechs Durchsuchungen gab es in Hamburg, eine in Hannover, eine in Harmstorf im Kreis Harburg und eine in Burg im Kreis Dithmarschen, teilte die Polizei in Hamburg mit. Gefunden wurden unter anderem Drogen, eine Marihuana-Plantage, eine Schreckschusswaffe und 20 000 Euro Bargeld ungeklärter Herkunft.

Polizeipressesprecher Timo Zill sagte, die Durchsuchungen seien ein weiterer wichtiger Schritt dazu gewesen, G20-Gewalttäter zu überführen. „Es wird weitere Maßnahmen der Soko 'Schwarzer Block' geben“, kündigte er an. Nun werde ausgewertet, ob mit Hilfe der sichergestellten Dinge einige Beteiligte der Krawalle überführt werden könnten.

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Wie die Polizei mitteilte, kam sie den Verdächtigen durch die Auswertung von Bildern und Videos auf die Spur, aber auch durch eine intensive Öffentlichkeitsfahndung.

Polizei beschlagnahmt 20.000 Euro

In der Wohnung eines 31-Jährigen in Hamburg-Rahlstedt fanden die Beamten nach eigenen Angaben eine in einem Faltschrank betriebene Plantage mit abgeernteten Marihuanapflanzen und ein Kilo Stoff, vermutlich Drogen. Bei einem 25-Jährigen in Hamburg-Sasel wurden 20.000 Euro entdeckt - weil die Herkunft des Geldes nicht eindeutig geklärt werden konnte, wurde es zunächst beschlagnahmt.

Bei einem 30-Jährigen in Harmstorf im Kreis Harburg entdeckte die Polizei eine Schreckschusssignalwaffe mit Munition und einen Pflanztisch mit abgeernteten Marihuanapflanzen.

Von RND/dpa

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