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Nordsee

Ostfriesische Inseln: Seltsame weiße Substanz am Strand gefunden

Kein Einzelfall: Bereits im Sommer 2014 wurden Paraffin-Klumpen am Nordseestrand der Insel Norderney angespült.

Kein Einzelfall: Bereits im Sommer 2014 wurden Paraffin-Klumpen am Nordseestrand der Insel Norderney angespült.

Borkum/Langeoog/Spiekeroog. Nach möglichen Paraffin-Anlandungen auf einigen Ostfriesischen Inseln ermittelt die Wasserschutzpolizei die Ursache für die Verschmutzung. Das genaue Ausmaß der Verschmutzung sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Oldenburg am Donnerstag.

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Nach ersten Erkenntnissen seien die Inseln Borkum, Langeoog und Spiekeroog betroffen. Dort wurde eine weiße Substanz gefunden. Laut Polizei handelt es sich vermutlich um Paraffin. Die Substanz sei wachsartig und kugelförmig – teilweise in der Größe eines Fußballs.

Öl- und Chemikalienreste werden von Schiffen auf der Nordsee entsorgt

Am Donnerstagvormittag setzten Wasserschutzpolizisten von Emden aus nach Borkum über, um die Verschmutzungen in Augenschein zu nehmen. Zudem sollen die Vorländer der Ostfriesischen Inseln mit einem Aufklärungsflugzeug überflogen und nach möglichen Verunreinigungen gesucht werden. Auch Driftmodelle seien erstellt worden.

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Untersuchungen sollen nun zeigen, ob es sich tatsächlich um Paraffin handelt. Der Stoff wird unter anderem zur Herstellung von Kerzen oder Cremes verwendet und dient auch als Brennstoff. Woher die Klumpen kommen, ist unklar. Häufig werden Öl- und Chemikalienreste von Schiffen auf der Nordsee entsorgt. Paraffin-Anlandungen würden an den Inseln immer wieder mal vorkommen, sagte der Polizeisprecher ungefähr ein bis zwei Mal im Jahr.

Von RND/lni

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