Familientragödie in Bremen

Vater verbrennt Kinder und sich selbst

Foto: Anfang Januar war die Gartenlaube in Brand geraten. Nun stellt sich heraus: Der Vater verletzte erst die Kinder schwer und zündete sich und sie dann an.

Anfang Januar war die Gartenlaube in Brand geraten. Nun stellt sich heraus: Der Vater verletzte erst die Kinder schwer und zündete sich und sie dann an.

Bremen. Unfassbare Familientragödie in Bremen: Zunächst verletzt ein Familienvater seine 17-jährige Tochter und seinen 12-jährigen Sohn schwer, dann zündet er sich und die Kinder an und verbrennt in einem Gartenhäuschen. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch nach wochenlangen Ermittlungen in dem zunächst ungeklärten Brand von Anfang Januar mit.

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Nach einem Bericht von Radio Bremen ist unklar, was den 48-Jährigen zu der Tat trieb. Probleme in der Familie habe es nicht gegeben. Die Mutter war an dem Tag zu Hause geblieben. Sie soll nichts davon gewusst haben, dass ihr Mann und die Kinder zu der Laube fahren wollten. Die Frau ist schwerst traumatisiert.

An dem verhängnisvollen Donnerstag nach Neujahr hatte der Familienvater morgens angekündigt, mit den Kindern etwas unternehmen zu wollen. Die Mutter hatte ihre Familie erst abends zurückerwartet und von der Polizei erfahren, dass alle tot sind. Die Gartenlaube hatte lichterloh in Flammen gestanden und die bis zur Unkenntlichkeit verkohlten Leichen waren später im Bauschutt entdeckt worden. Nach den Ermittlungen der Polizei gab es keine familiären Probleme und auch keinen Streit an Silvester, hieß es nach dem Brand.

Die Feuerwehr war von Anwohnern alarmiert worden, die Rauch über dem Laubengebiet gesehen hatten. Beim Eintreffen der Löschtrupps stand die rund vier mal zehn Meter große Hütte in Flammen. Bei Aufräumarbeiten fanden die Einsatzkräfte zunächst zwei Leichen. Wie sich bei der Obduktion herausstellte, waren es Vater und Tochter, die an einer Rauchgasvergiftung starben. Erst Stunden später entdeckten Brandermittler der Polizei im Schutt den dritten Toten.

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dpa

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