Vor Gericht: Die wichtigsten Begriffe

Vor Gericht: 18 Begriffe, die sie zu deutschen Gerichtsverfahren kennen sollten.
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Vor Gericht: 18 Begriffe, die sie zu deutschen Gerichtsverfahren kennen sollten.

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Zivilverfahren sind bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, daher werden in Zivilprozessen Streitigkeiten von Privatpersonen verhandelt.Beispiele sind Streitigkeiten aus Miete und Kauf, Schadensersatzklagen sowie Erbstreitigkeiten.
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Zivilverfahren sind bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, daher werden in Zivilprozessen Streitigkeiten von Privatpersonen verhandelt.Beispiele sind Streitigkeiten aus Miete und Kauf, Schadensersatzklagen sowie Erbstreitigkeiten.

Für Verwaltungsverfahren sind die Verwaltungs-, Sozial- und Finanzgerichte zuständig. Sie beschäftigen sich mit der nach außen wirkenden Tätigkeit einer Behörde. Nicht erfasst hiervon sind also interne Verfahren innerhalb einer Behörde oder zwischen verschiedenen Behörden.
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Für Verwaltungsverfahren sind die Verwaltungs-, Sozial- und Finanzgerichte zuständig. Sie beschäftigen sich mit der nach außen wirkenden Tätigkeit einer Behörde. Nicht erfasst hiervon sind also interne Verfahren innerhalb einer Behörde oder zwischen verschiedenen Behörden.

In einem Strafprozess werden strafrechtliche Dinge (z.B. Totschlag, Diebstahl oder Landesfriedenbruch) verhandelt.Er besteht aus einem vorgeschalteten Ermittlungsverfahren, einem Zwischenverfahren, in dem geprüft wird, ob eine Verhandlung eröffnet wird und aus dem Hauptverfahren, der Verhandlung vor Gericht.
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In einem Strafprozess werden strafrechtliche Dinge (z.B. Totschlag, Diebstahl oder Landesfriedenbruch) verhandelt.Er besteht aus einem vorgeschalteten Ermittlungsverfahren, einem Zwischenverfahren, in dem geprüft wird, ob eine Verhandlung eröffnet wird und aus dem Hauptverfahren, der Verhandlung vor Gericht.

Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die im Hauptverfahren von Strafprozessen mitwirken. Sie werden im Land- und Amtsgericht eingesetzt. Eine Amtsperiode dauert 5 Jahre. Bewerber melden sich in der Regel bei ihrer Gemeinde, man brauch keine juristische Vorbildung.
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Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die im Hauptverfahren von Strafprozessen mitwirken. Sie werden im Land- und Amtsgericht eingesetzt. Eine Amtsperiode dauert 5 Jahre. Bewerber melden sich in der Regel bei ihrer Gemeinde, man brauch keine juristische Vorbildung.

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Ein Staatsanwalt ist bei Gericht oberster Vertreter der Anklage. Die hinter ihm stehende Staatsanwaltschaft (Kürzel StA) ist die Behörde, die für die Strafverfolgung und -vollstreckung zuständig und als solche ein Teil der Rechtspflege ist.
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Ein Staatsanwalt ist bei Gericht oberster Vertreter der Anklage. Die hinter ihm stehende Staatsanwaltschaft (Kürzel StA) ist die Behörde, die für die Strafverfolgung und -vollstreckung zuständig und als solche ein Teil der Rechtspflege ist.

Ein Strafverteidiger steht dem Beschuldigten in einem Strafverfahren zur Seite. Das Recht eines jeden Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidiger ist in § 137 StPO (Recht des Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidigers) normiert. Jeder Angeklagte darf bis zu 3 Verteidiger seiner Wahl benennen.
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Ein Strafverteidiger steht dem Beschuldigten in einem Strafverfahren zur Seite. Das Recht eines jeden Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidiger ist in § 137 StPO (Recht des Beschuldigten auf Hinzuziehung eines Verteidigers) normiert. Jeder Angeklagte darf bis zu 3 Verteidiger seiner Wahl benennen.

Ein Richter nimmt die Aufgaben der Rechtsprechung vor Gericht wahr. Dabei soll er als neutrale Person unparteiisch Recht gegen jedermann sprechen.
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Ein Richter nimmt die Aufgaben der Rechtsprechung vor Gericht wahr. Dabei soll er als neutrale Person unparteiisch Recht gegen jedermann sprechen.

Ein Angeklagter ist nach deutschem Recht im Strafverfahren der Beschuldigte, gegen den die Eröffnung des Hauptverfahrens beschlossen ist oder gegen den ein Strafbefehl erlassen worden ist.
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Ein Angeklagter ist nach deutschem Recht im Strafverfahren der Beschuldigte, gegen den die Eröffnung des Hauptverfahrens beschlossen ist oder gegen den ein Strafbefehl erlassen worden ist.

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Die Berufung ist ein Rechtsmittel zur Überprüfung eines gerichtlichen Urteils durch ein übergeordnetes Gericht. Das Ausgangsurteil muss hier nicht nur in rechtlicher, sondern auch in tatsächlicher Hinsicht überprüft werden, das Berufungsgericht also gegebenenfalls eine Beweisaufnahme wiederholen und eigene Tatsachenfeststellungen treffen muss.
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Die Berufung ist ein Rechtsmittel zur Überprüfung eines gerichtlichen Urteils durch ein übergeordnetes Gericht. Das Ausgangsurteil muss hier nicht nur in rechtlicher, sondern auch in tatsächlicher Hinsicht überprüft werden, das Berufungsgericht also gegebenenfalls eine Beweisaufnahme wiederholen und eigene Tatsachenfeststellungen treffen muss.

 
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