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Covid-19

Wegen der Sommerwelle: Niedersachsen verlängert Corona-Verordnung

Auf Grund der beginnenden Sommerwelle hat Niedersachsen die bestehende Corona-Verordnung bis zum 31. August verlängert.

Auf Grund der beginnenden Sommerwelle hat Niedersachsen die bestehende Corona-Verordnung bis zum 31. August verlängert.

Hannover. Niedersachsen verlängert seine aktuelle Corona-Verordnung bis zum 31. August. Aufgrund der gerade beginnenden Sommerwelle und des weiterhin hohen Infektionsdrucks durch Covid-19 halte die Landesregierung ein Festhalten an den bisherigen Schutzmaßnahmen nach wie vor für geboten, teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Hannover mit. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) forderte den Bund auf, mit einer neuen Testverordnung zügig dafür sorgen, dass sich Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin freiwillig und kostenlos testen lassen können.

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„Angesichts steigender Infektionszahlen brauchen wir auch im Sommer Schutzmaßnahmen wie beispielsweise die Maskenpflicht im ÖPNV“, sagte Weil. Der beste Schutz bleibe jedoch die Impfung. Er bitte deshalb ältere Menschen über 70 Jahre, den Schutz durch eine vierte Impfung aufzufrischen.

Hohe Zahlen, wenig schwere Verläufe

„Wie erleben eine Sommerwelle, aber aufgrund der Omikronvariante und des hohen Impfniveaus gibt es vergleichsweise kaum schwere Verläufe - wie ein Blick in unsere Krankenhäuser zeigt“, sagte Weil. Er plädierte für ein neues Infektionsschutzgesetz, das Länder und Kommunen wieder in die Lage versetze, mit angemessenen Instrumenten auf eine verschärfte Infektionslage zu reagieren: „Einen solchen Instrumentenkasten benötigen wir deutlich vor einer möglichen schwierigeren Herbstwelle.“

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Bisherige Schutzmaßnahmen bleiben erhalten

Im Wesentlichen bleiben der Staatskanzlei zufolge die bislang geltenden Schutzmaßnahmen erhalten. Neu ist, dass für den Zutritt zu Krankenhäusern sowie zu Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen auch der Nachweis eines unter Aufsicht erfolgten negativen Selbsttests anerkannt wird. Dies gilt für Beschäftigte sowie die Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen.

Erleichterungen für Heime

Weiter sieht die Verordnung eine Erleichterung für die Beschäftigten in Heimen, unterstützenden Wohnformen, Einrichtungen der Tagespflege, ambulanten Pflegeeinrichtungen und in ambulanten Pflegediensten vor. Künftig reicht es, wenn sie statt einer FFP2-Maske eine normale medizinische Maske, also eine sogenannte OP-Maske, als Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sofern Anordnungen in Einrichtung oder Unternehmen nicht ausdrücklich das Tragen einer FFP2-Maske vorsehen.

Von RND/ dpa

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