Rotwildspießer getötet

Wildkamera nimmt Wolfsriss im Landkreis Celle auf

Eine Wildkamera hält den Kehlbiss eines Wolfes in einem Revier des Hegerings Hermannsburg-Müden fest.

Eine Wildkamera hält den Kehlbiss eines Wolfes in einem Revier des Hegerings Hermannsburg-Müden fest.

Celle. In der vergangenen Woche hat die Wildkamera eines Revierinhabers aus dem Hegering Hermannsburg-Müden erstmals im Landkreis Celle einen Wolfsriss festgehalten. Dem Wolf gelang es mit einem Kehlbiss einen Rotwildspießer zu töten. In dieser Altersklasse wiegt Rotwild mindestens 95 Kilogramm. Der zu zwei Dritteln aufgefressene Kadaver wurde am nächsten Tag etwa 100 Meter entfernt gefunden. Der Wolf hatte also anscheinend keine Mühe, das schwere Tier weiterzutragen. Gerissene Tiere finden Jäger immer wieder in ihren Revieren.

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Der Kadaver des gerissenen Rotwildspießers am nächsten Tag.

Der Kadaver des gerissenen Rotwildspießers am nächsten Tag.

35 Wolfsrudel leben in Niedersachsen

In Niedersachsen war die offizielle Zahl der Wolfsrudel zuletzt auf 35 gestiegen. Auch im Landkreis Celle leben immer mehr Wölfe.

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Auch in Schaumburg gibt es zuletzt immer wieder Probleme mit Wölfen. Immer Sommer hatte ein Wolf sieben Schafe in Wölpinghausen gerissen. In Strücken soll ein Wolf erst vor wenigen Tagen ein Kalb gerissen haben.  von Christopher Menge

Lesen Sie auch:Wolf soll ins Jagdrecht aufgenommen werden: Das sagen Tierhalter und Naturschützer aus Schaumburg

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