Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Corona-Pandemie

Zu viele Gäste: Lüneburg stoppt Glühwein-Verkauf

Mit dem Glühwein-Verkauf ist Schluss: Schausteller in Lüneburg dürfen nur noch Getränke ohne Alkohol verkaufen.

Mit dem Glühwein-Verkauf ist Schluss: Schausteller in Lüneburg dürfen nur noch Getränke ohne Alkohol verkaufen.

Lüneburg. Das Experiment Glühwein-Verkauf ist gescheitert. Die Stadt Lüneburg nimmt seine Erlaubnis für den freien Verkauf von Glühwein in der Weihnachtszeit zurück. Die Hansestadt beschloss am Montag zusammen mit dem Landkreis, nun auch Gastronomen und Händlern das Außer-Haus-Angebot für alkoholische Getränke zu verbieten. Am Gassenzauber mit den kleinen Weihnachtsinseln und 22 Buden will man festhalten, allerdings mit Korrekturen wie größeren Verweilzonen zum Sitzen und weniger Ständen am Wochenende.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Früchtepunsch, heißer Holunder und Kakao ohne Schuss sind an den bisher geschlossenen städtischen Getränke-Buden nun zu kaufen - allerdings im Sitzen zu konsumieren. Zudem wird das Ordnungspersonal nach Auswüchsen am Samstag deutlich aufgestockt, hieß es in einer Pressemitteilung. „Glühwein-Chaos“ titelte die „Landeszeitung“, weil schon zum Auftakt der Verkauf an den städtischen Buden wieder untersagt wurde.

Lesen Sie auch: Heiße Weihnachtsstimmung auf Bestellung – Land stoppt „Glühwein-Taxi“

Glühweinverkauf sorgt für Gruppen

Mehr als ein Dutzend lokale Gastronomen hatten das Konzept dann durchkreuzt und parallel mit dem Verkauf des beliebten Wintergetränks begonnen. Das zog besonders am Samstag zu viele Kunden an, es bildeten sich Grüppchen. „Es waren auch Touristen da, zum Beispiel aus Hannover oder dem Harz, die wussten gar nichts von den Rahmenbedingungen“, berichtete Kai Richter, Pressesprecher der Polizeidirektion Lüneburg, der Deutschen Presse-Agentur.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch: Lust auf Glühwein? In Niedersachsen gibt es Drive-in-Weihnachtsmärkte

Andere hätten eine Bratwurst in der „Weihnachtsstadt light“ in der Hand gehabt, aber keinen Platz in den Sitzzonen gefunden. Die Ordnungskräfte seien bei der Anzahl der Menschen nicht in der Lage gewesen, alles zu kontrollieren. Es habe einige Auswüchse gegeben, weil Menschen zu sehr in Trauben zusammengestanden hätten. Insgesamt sei niemand gebührenpflichtig verwarnt worden. Der Zulauf am Sonntag sei bei geschlossenem Handel deutlich geringer gewesen.

Schausteller haben bis 23. Dezember geöffnet

Das Besondere an dem Budenzauber sind die Verweilzonen, in denen im Sitzen ohne Maske innerhalb von 20 Minuten konsumiert werden muss. Die Maskenpflicht gilt bis 22.00 Uhr in der ganzen Altstadt, der Verzehr im Stehen ist verboten. Bis zum 23. Dezember sind die Stände offiziell bis 20.00 Uhr geöffnet, eine Stunde Spielraum ist eingeplant.

„Wir lassen uns jetzt einiges einfallen, damit man den Glühwein nicht vermisst“, sagte Benno Fabricius, Schausteller-Vorsitzender der Region, der dpa.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch: Corona-Lockerungen zu Weihnachten und Silvester? Landesregierung bleibt zurückhaltend

Von RND/lni

Mehr aus Der Norden

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.