Mehr als 100.00 Euro Schaden

Zwölf Menschen bei Unfall auf A7 verletzt

Auf der A7 bei Hildesheim kam es zu einem schweren Unfall.

Auf der A7 bei Hildesheim kam es zu einem schweren Unfall.

Hildesheim. Bei einem schweren Unfall mit fünf Autos sind am Freitagabend auf der Autobahn 7 bei Hildesheim zwölf Menschen verletzt worden. Die Fahrer übersahen gegen 19 Uhr ein Stauende vor einer Baustelle in Richtung Süden und prallten ineinander, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. In den Autos aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Tunesien zogen sich fünf Erwachsene sowie sieben und damit alle Kinder im Alter zwischen vier und elf Jahren Verletzungen zu. Eine ältere Frau wurde nach Polizeiangaben schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

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Langer Stau durch Sperrung

Mehr als 30 Einsatzkräfte und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Der Sachschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. Für die Bergung wurde die A7 in Richtung Süden bis 23 Uhr gesperrt. Es bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Stau, in dem es zu zwei weiteren Auffahrunfällen kam. Auch auf den Umleitungsstrecken wie der B6 kam es durch den Unfall zu starken Beeinträchtigungen.

Gericht bestätigt Tempolimit

Erst vor wenigen Tagen hatte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg das Tempolimit auf dem in der Nähe liegenden Abschnitt in der Gegenrichtung zwischen der Raststätte Hildesheimer Börde und Hildesheim bestätigt. Ein Autofahrer wurde dort im Jahr 2015 auf seiner Fahrt Richtung Norden geblitzt und klagte später gegen die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

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Mehrere Auffahrunfälle in den letzten Tagen

In Niedersachsen kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu Auffahrunfällen. Auf der A2 in Richtung Dortmund war kurz vor der Abfahrt Langenhagen am Donnerstagvormittag gegen 10.15 Uhr ein Sattelschlepper auf einen vorausfahrenden Lkw gefahren. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Wenige Stunden später war ein 53-jähriger Mann in seinem Kleintransporter aus Tschechien an der Auffahrt Garbsen in Richtung Berlin ungebremst in einen 40-Tonner gefahren. Der 54-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Polizei versucht, Geschwindigkeits- und Abstandsverstöße stärker zu ahnden. Besonders die A2 habe sich mittlerweile zur Gefahr für Reisende entwickelt, meint HAZ-Redakteur Conrad von Meding und befürwortet mehr Kontrollen.

Von RND/dpa

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