Deutscher Chemiekonzern Lanxess gehackt

Die Schadsoftware sei nach Angaben eines Unternehmenssprechers «in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres» in Teilen des IT-Netzwerks entdeckt worden.

Die Schadsoftware sei nach Angaben eines Unternehmenssprechers «in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres» in Teilen des IT-Netzwerks entdeckt worden.

Köln. Der Chemiekonzern Lanxess ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Schadsoftware sei "in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres" in Teilen des IT-Netzwerks entdeckt worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks und des NDR soll eine Hackergruppe mit dem Namen "Winnti" hinter dem Angriff stecken, der Verbindungen zum chinesischen Staat nachgesagt werden. Lanxess selbst wollte sich nicht dazu äußern, wer hinter dem Hackerangriff stecken könnte.

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Große deutsche Unternehmen fallen immer wieder Hackerangriffen zu Opfer

Der Konzern betonte, nach der Entdeckung der Schadsoftware seien umgehend geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen worden. Es gebe keine Erkenntnisse, dass sensible, geschäftsrelevante Daten abgeflossen seien. Der Fall sei an die Strafverfolgungsbehörden übergeben worden. In den vergangenen Jahren waren bereits mehrere große deutsche Unternehmen Ziel von Ausspäh-Attacken mutmaßlich chinesischer Hacker. Unter anderem bestätigten Siemens, Covestro, Bayer, BASF und Henkel Ziel von Cyber-Angriffen gewesen zu sein.

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RND/dpa

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