Die Qual der Wahl: Wie das breite Angebot an Onlinebanking den Markt verändert

Während früher der Gang zur Bankfiliale Alltag war, ist heute ein Blick aufs Smartphone für viele das Mittel der Wahl. Deshalb wächst das Online-Banking-Angebot.

Während früher der Gang zur Bankfiliale Alltag war, ist heute ein Blick aufs Smartphone für viele das Mittel der Wahl. Deshalb wächst das Online-Banking-Angebot.

Ein wachsendes Angebot fürs Onlinebanking lässt dem Digitalverband Bitkom zufolge Kundinnen und Kunden immer häufiger ihre Hausbank wechseln. In der Bitkom-Umfrage „Digital Finance 2021″ habe fast die Hälfte (47 Prozent) der Befragten angegeben, schon einmal ihr hauptsächlich genutztes Girokonto gewechselt zu haben, teilte der Verband mit. Bei einer Umfrage vor fünf Jahren erklärten demnach noch weniger als ein Viertel (23 Prozent), mit ihrem Hauptkonto schon einmal umgezogen zu sein. „Onlinebanken, Neobanken und Fintechs: Die Digitalisierung führt bei Finanzgeschäften zu einer breiteren Auswahl für die Kundinnen und Kunden. Und diese Möglichkeiten werden auch genutzt“, erklärte Bitkom-Experte Kevin Hackl.

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„Diese Entwicklung dürfte sich mit noch höherem Tempo fortsetzen, auch weil in der Corona-Pandemie gerade viele Ältere mit dem Onlinebanking den Einstieg in digitale Finanzgeschäfte gefunden haben“, prognostizierte Hackl. Während 2019 noch 21 Prozent der Personen im Alter von über 65 Jahren die Frage bejahten, ob sie Onlinebanking nutzen, taten dies 2021 schon 39 Prozent. In der Gesamtbevölkerung sind Finanzgeschäfte per Klick der Umfrage zufolge inzwischen Standard: Das Onlineangebot ihrer Bank nutzen demnach aktuell 80 Prozent der Befragten.

Umfrage: 39 Prozent der 16- bis 29-Jährigen nutzen eine reine Onlinebank

Einen Wechsel zu einer reinen Onlinebank ohne Filiale haben demnach 23 Prozent vollzogen, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 39 Prozent. In dieser Altersgruppe gab zudem die Hälfte der Befragten an, sie könne sich vorstellen, ein Girokonto bei einem Digitalunternehmen wie Amazon, Apple oder Google zu eröffnen. In der Gesamtbevölkerung trifft dies auf 43 Prozent zu. Bei Kryptowährungen wie Bitcoin sind die meisten weiterhin skeptisch: 70 Prozent erklärten, sie hätten Bitcoin bislang noch nicht erworben oder genutzt und könnten es sich auch nicht vorstellen. Bei den Jüngeren sind es 61 Prozent.

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Für die laut Bitkom repräsentative Umfrage wurden im April 2021 gut 1000 deutschsprachige Personen ab 16 Jahren befragt. Die Umfrage zu Kryptowährungen folgte im Mai, so Bitkom. Der Branchenverband der IT- und Telekommunikationswirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation der Wirtschaft zu fördern.

RND/Reuters

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