Golf, Tiguan, Passat, Arteon und Touareg betroffen

Lieferprobleme bei Chips und Kabeln: VW stoppt Bestellungen von Hybridmodellen

Ein VW-Mitarbeiter arbeitet an der Produktion eines Autos. Die Zulieferprobleme bei Volkswagen wegen des Krieges in der Ukraine weiten sich aus.

Ein VW-Mitarbeiter arbeitet an der Produktion eines Autos. Die Zulieferprobleme bei Volkswagen wegen des Krieges in der Ukraine weiten sich aus.

Wegen der anhaltenden Lieferengpässe von Chips aus Asien und der dramatischen Entwicklung in der Ukraine gerät jetzt auch die Produktion mehrerer VW-Hybridmodelle ins Stocken. Danach könnten am 9. März die Plug-in-Hybridversionen von Golf, Tiguan, Passat, Arteon und Touareg bis auf Weiteres letztmalig von Kundinnen und Kunden bestellt werden. Wer noch eine Bestellung abgeben könne, habe aber keine Garantie, sein Fahrzeug in diesem Jahr noch geliefert zu bekommen.

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Die Konzernzentrale in Wolfsburg bestätigte den Schritt am Dienstag auf Anfrage der dpa. Das Interesse an den Fahrzeugen mit kombiniertem Elektro- und Verbrennerantrieb sei hoch – die Produktionsmöglichkeiten könnten mit dem Bestellaufkommen nicht mithalten.

Kundinnen und Kunden mussten schon zuletzt teilweise sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Neben den Lieferausfällen spielt die Unsicherheit über die künftige Förderung von Hybridwagen nach 2022 eine Rolle. Andere Autobauer schränkten ebenfalls Bestellmöglichkeiten ein – so etwa im Februar Mercedes-Benz für seine E‑Klasse-Limousine in Deutschland. Eine Auslieferung im laufenden Jahr könne nicht mehr garantiert werden.

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Wann eine Bestellung der genannten Hybridmodelle wieder aufgenommen werden kann, ist unklar. Bessere Nachrichten gibt es vom Kleinwagen E‑Up. Für die Elektrovariante hatten die Wolfsburger erst kürzlich einen Bestellstopp aufgehoben. Der Wagen war wegen der Zulieferprobleme bei gleichzeitig hoher Nachfrage längere Zeit aus dem Programm genommen worden, seit März ist er aber bei einigen Händlern in einer zunächst limitierten Stückzahl wieder verfügbar. VW erklärte, man sei dabei vorangekommen, die während der vergangenen eineinhalb Jahre aufgelaufenen Aufträge abzuarbeiten. Der E‑Up solle „zeitnah“ neu bestellt werden können.

RND/dpa

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