Landkreis /<wbr> „Bad Nenndorf Boys“

Von der Schülerband zur Skapunk-Kapelle

Lässig und energiegeladen: Die „Bad Nenndorf Boys“ den Traum vom eigenen Platten-Label erreicht.

Lässig und energiegeladen: Die „Bad Nenndorf Boys“ den Traum vom eigenen Platten-Label erreicht.

Landkreis (kil). Heute hat sie ein eigenes Label und rockt die Bühnen in ganz Deutschland – von ihrem Heimatdorf bis nach Berlin, rund 30 Auftritte im Jahr. Aber wie fing alles an? SNack hat mit Bandmitglied Georg Kovacs gesprochen.

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„Am Anfang waren wir eine Schülerband“, erzählt Georg. Ihr Stil: Irgendwas zwischen Punkrock und Metal. Von der heutigen Besetzung waren damals schon Dennis Koller (Gesang), Georg Kovacs (Gitarre) und Nils Riemer(Trompete) dabei. Irgendwann kamen dann drei weitere Bandmitglieder dazu. Die Musiker dachten sich: Zeit für einen neuen Namen und ein neues Programm. „Wir haben uns dann auf Skapunk geeinigt“ – und sind bis heute dabei geblieben. Ska-Rythmen, eine Prise Punk-Rock und deutsche Texte – „weil man sich so einfach besser ausdrücken kann“ – sind das Markenzeichen der „Bad Nenndorf Boys“, die mittlerweile im Alter zwischen Mitte 20 bis Mitte 30 sind.

Nach der Schule hat es die Jungs erst mal in alle möglichen Richtungen im In- und Ausland verstreut, es gab mehrere Musikerwechsel. Trotzdem haben sie es geschafft, die Band am Leben zu halten. „Es gibt zwei Zeitpunkte an denen viele Bands auseinanderbrechen“: nach der Schule oder nach Ausbildung oder Studium.

Außer den drei Mitgliedern der Original-Besetzung geben heute noch Lukas Aguirre(Bass), Eike Preuß (Posaune), und Hauke Huchzermeyer (Schlagzeug) „den Ton an“.

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„Während der Studienzeit haben wir viel in Oldenburg, aber auch Hildesheim gemacht“, erzählt Gregor, der an der Uni in Oldenburg war und dort Kontakte in der Musikszene gesammelt hat. Vor etwa sieben Jahren kam dann der erste große Meilenstein für die „Bad Nenndorf Boys“: ein Label. „Wir haben unsere Musik an mehrere Labels verschickt, irgendwann kam dann eine Antwort aus Essen.“ Was man braucht, um in der Musikszene voran zu kommen? Viel Geduld und Durchhaltevermögen. „Man muss dran bleiben, ständig präsent sein und die Veranstalter immer wieder nerven, aber auch nicht zu doll.“ Außerdem brauche man natürlich jede Menge Glück. „Ohne Label kommt man nicht weit“, sagt Georg. Da unterielten sich die Leute gar nicht erst mit einem.

Am wichtigsten ist den Musikern, die sich etwa einmal im Monat zum Proben im Bad nenndorf treffen, aber immer der Spaß. "Klar träumt man mit 16 noch davon, mit Musik sein Geld zu verdienen", aber die Leute seien immer weniger gewillt, für CDs Geld zu zahlen. Alben hat die Band eine gute Handvoll aufgenommen. Nach dem Debütalbum "Le Ska c'est moi" legten sie unter anderem mit "Wir lügen nicht", "Ich will alles" und "Aufstehn Tanzen", kräftig nach. Neue, kreative Ideen brodeln bereits in den Köpfen der Musiker, sollen aber noch nicht verraten werden.
Mehr Infos zur Band gibt es online auf www.bnboys.de.

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