Corona-Trendwende? Erstmals mehr Genesene als Erkrankte

Das Robert-Koch-Institut in Berlin ist eine der ältesten biomedizinischen Forschungseinrichtungen der Welt und Obere Bundesbehörde.

Das Robert-Koch-Institut in Berlin ist eine der ältesten biomedizinischen Forschungseinrichtungen der Welt und Obere Bundesbehörde.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts lag die Zahl der amtlich geschätzten wieder genesenen Covid-19-Patienten bei 60.200. Das sind rund 1000 Menschen mehr, als es derzeit nachgewiesene aktive Infektionen gibt. Die Gesamtzahl der Krankheitsfälle hingegen wurde mit 120.479 angegeben. Das melden N-TV und die Luxemburger Website “L’essentiel” unabhängig voneinander. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass das RKI unter anderem auf Zahlen der Gesundheitsämter angewiesen ist, die über Ostern ja geschlossen haben.

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Die amerikanische Johns-Hopkins-Universität, die ihre Zahlen aus einer Vielzahl von Quellen erhebt, sah Deutschland am Sonntagnachmittag (Stand 15.15 Uhr) bei 125.452 Erkrankten – und die Anzahl der Genesenen bei 57.400. Aber auch, wenn das bedeuten sollte, dass noch etwas mehr als die Hälfte aller Infizierten am Coronavirus erkrankt sind, steuert auch die Kurve der Amerikaner deutlich auf einen Ausgleich zwischen Kranken und Gesunden zu.

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Doch auch ein annäherndes Verhältnis von 50:50 ist schon eine ausgesprochen positive Nachricht, bedeutet es doch, dass die Zahl der Immunisierten kräftig ansteigt – was eine der Grundvoraussetzungen für eine deutliche Verlangsamung der Infektionsgeschwindigkeit ist.

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