Englische Corona-Variante auch in Japan nachgewiesen - Einreisestopp für Ausländer

Die in Großbritannien aufgetretene Variante des Coronavirus ist erstmals auch in Japan nachgewiesen worden.

Die in Großbritannien aufgetretene Variante des Coronavirus ist erstmals auch in Japan nachgewiesen worden.

Tokio. Die in England aufgetretene Variante des Coronavirus ist erstmals auch in Japan nachgewiesen worden. Sie wurde zunächst bei fünf Menschen festgestellt, die zwischen dem 18. und 21. Dezember aus Großbritannien eingereist waren, wie Gesundheitsminister Norihisa Tamura am späten Freitagabend (Ortszeit) mitteilte. Sie befänden sich nun in einer 14-tägigen Quarantäne. Als Reaktion habe die Regierung beschlossen, von Montag an die Einreise von Ausländern vorübergehend zu untersagen, hieß es am Samstag in Medienberichten. Die Maßnahme solle bis Ende Januar gelten, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo.

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Bisher sieben Fälle bekannt

Der Sender NHK berichtete, insgesamt seien bislang sieben Fälle mit der Virus-Mutation bekannt. Bei den anderen beiden handele es sich um einen Piloten und einen seiner Angehörigen. Sie seien in ein Krankenhaus in Tokio gebracht worden. Die neue Variante ist möglicherweise deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form.

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Japan meldete zudem einen Rekord von mehr als 3870 Corona-Neuinfektionen an einem Tag. Mit insgesamt rund 215.000 Ansteckungen und 3200 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Virus steht das Land mit seinen etwa 127 Millionen Einwohnern im internationalen Vergleich dennoch relativ gut da.

RND/dpa

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