Erste Impfstoff-Dosen in den Bundesländern eingetroffen

Mitarbeiter verschiedener Logistikunternehmen nehmen den Corona-Impfstoff im Zentrallager von Nordrhein-Westfalen an. Der in kleine Fläschchen abgefüllte Impfstoff muss bei minus 70 Grad gelagert werden.

Mitarbeiter verschiedener Logistikunternehmen nehmen den Corona-Impfstoff im Zentrallager von Nordrhein-Westfalen an. Der in kleine Fläschchen abgefüllte Impfstoff muss bei minus 70 Grad gelagert werden.

München/Erfurt. Einen Tag vor Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland sind die ersten Impfstoffdosen in einzelnen Bundesländern eingetroffen. In Bayern nahmen Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) die Lieferung am Samstagmorgen in Erlangen in Empfang.

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Erste Impfungen sollen Sonntag beginnen

Es handele sich um die Hälfte der für den Freistaat bestimmten ersten 9750 Impfdosen, sagte Huml. Die übrigen Dosen sollten in München ankommen. Von München und Erlangen aus wird der Impfstoff regional verteilt, alle 99 Impfzentren in Bayern sollen damit versorgt werden. Am Sonntag sollen die ersten mobilen Impfteams ausrücken, um vor allem in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern zu impfen.

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In Thüringen brachte ein Logistikunternehmen den Impfstoff am Samstagmorgen per Kühltransport und in Polizeibegleitung zur Lagerung an einen Ort, der zunächst nicht näher genannt werden sollte. Auch in anderen Bundesländern liefen die Vorbereitungen zur Verteilung des Impfstoffs auf Hochtouren.

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Impfstoffdosen werden an Impfzentren und mobile Teams verteilt

Der Bund lässt an diesem Samstag mehrere zehntausend Dosen der Firma Biontech an insgesamt 27 Standorte liefern. Von dort werden sie an Impfzentren und mobile Teams verteilt, die dann am Sonntag die ersten Impfungen verabreichen sollen. Zuerst sollen Menschen über 80 sowie Pflegekräfte und besonders gefährdetes Krankenhauspersonal immunisiert werden.

RND/dpa

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