Fast 300 Millionen Impfdosen: Afrikanische Union sichert sich Corona-Impfstoff

Die Afrikanische Union hat sich 300 Millionen Dosen eines Corona-Impfstoffs gesichert. Bild: Ein Gesundheitsbeamter in Lagos (Nigeria) nimmt einen Nasenabstrich von einem Patienten, der auf das neuartige Coronavirus getestet werden soll.

Die Afrikanische Union hat sich 300 Millionen Dosen eines Corona-Impfstoffs gesichert. Bild: Ein Gesundheitsbeamter in Lagos (Nigeria) nimmt einen Nasenabstrich von einem Patienten, der auf das neuartige Coronavirus getestet werden soll.

Nairobi. Die Afrikanische Union hat sich fast 300 Millionen Dosen eines Corona-Impfstoffs gesichert. Ein führender Berater des Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention bei der Organisation, Nicaise Ndembi, sagte der Nachrichtenagentur AP, der gegenwärtige Vorsitzende der Afrikanischen Union, Cyril Ramaphosa, wolle den Erwerb voraussichtlich am Mittwoch offiziell bekanntgeben.

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Es handelt sich demnach um die bislang umfassendste Vereinbarung für Impfstoff-Lieferungen nach Afrika in der Pandemie. Die gut 300 Millionen Impfdosen wurden unabhängig vom Beschaffungsprogramm Covax der Weltgesundheitsorganisation organisiert, wie Ndembi sagte. Man befinde sich in den letzten Zügen der Vereinbarung. Ab dem Ende des ersten Jahresquartals seien die Impfstoffe eingeplant. Den Hersteller des Vakzins nannte Ndembi nicht.

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Sorge um schneller verbreitende Variante des Coronavirus

Weitere 600 Millionen Dosen für die 54 afrikanischen Staaten erwartet die Afrikanische Union nach Angaben Ndembis aus dem Covax-Programm, das zum Ziel hat, auch ärmere Länder mit Vakzinen zu versorgen. Auf dem Kontinent steigen die Corona-Fallzahlen derzeit gebietsweise an. Sorgen macht vor allem auch eine sich schneller verbreitende Variante des Coronavirus in Südafrika, wo am Wochenende die Marke von drei Millionen Infektionen überschritten wurde.

Um das erklärte Ziel zu erreichen, 60 Prozent der 1,3 Milliarden Afrikaner – also rund 780 Millionen Menschen – zu impfen, wären bei je zwei Teilimpfungen rund 1,5 Milliarden Impfdosen nötig.

RND/AP

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