Schaufensterkrankheit: Bei diesen Symptomen sollten Sie zum Arzt

Wer bei längeren Spaziergängen immer wieder Schmerzen hat, sollte zum Arzt gehen - denn womöglich steckt dahinter die Schaufensterkrankheit.

Wer bei längeren Spaziergängen immer wieder Schmerzen hat, sollte zum Arzt gehen - denn womöglich steckt dahinter die Schaufensterkrankheit.

Berlin. Wenn beim Spaziergang plötzlich die Beine schmerzen, halten Betroffene das oft für Muskelkater oder -krämpfe. Tritt das Problem immer wieder auf, kann dahinter aber auch die sogenannte Schaufensterkrankheit stecken, warnt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Betroffene sollten sich dann beim Arzt untersuchen lassen. Denn wer die Schaufensterkrankheit hat, ist meistens auch Risikopatient für lebensgefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie dem Herzinfarkt. Wird die Durchblutungsstörung schnell erkannt, lässt es sich in der Regel aber gut behandeln - zum Beispiel durch Lebensstil-Maßnahmen, mit denen dann auch das Risiko weiterer Krankheiten sinkt.

Warnzeichen sind auch ständig kalte Füße

Risikopatienten für die Schaufenster- oder periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) sind Männer, Menschen über 60 Jahren, ehemalige und aktuelle Raucher sowie Menschen mit Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck. Warnzeichen einer beginnenden pAVK sind neben den Beschwerden ständig kalte Füße sowie Probleme mit der Wundheilung an Fuß und Unterschenkel.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die klassischen Symptome der Krankheit sind aber Schmerzen, die von der Wade in den Oberschenkel ziehen, erst nach einer längeren Laufstrecke von etwa 200 Metern einsetzen und beim Stehenbleiben - zum Beispiel vor einem Schaufenster - wieder aufhören.

So lässt sich die Krankheit auch von anderen Schmerzen im Bein unterscheiden: Gelenkschäden in Knie oder Hüfte schmerzen vor allem beim Loslaufen. Und bei einem Hexenschuss ziehen die Schmerzen von oben, also aus dem Gesäß, hinunter ins Bein.

RND/dpa

Mehr aus Gesundheit

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen