Zu wenig Blutspender: Medizinstudent ruft Wettbewerb ins Leben

Mit einem Blutspende-Wettbewerb wollen Medizinstudenten einen wichtigen Beitrag leisten zur Spender-Kultur im Lande leisten.

Mit einem Blutspende-Wettbewerb wollen Medizinstudenten einen wichtigen Beitrag leisten zur Spender-Kultur im Lande leisten.

Marburg. Eine Gruppe um einen Medizinstudenten aus dem hessischen Marburg hat einen Blutspende-Wettbewerb ins Leben gerufen. Gesucht werde dabei “die blutreichste Hochschule Deutschlands”, teilten Leonard Richter und seine Mitstreiter von der Initiative “Medisspendenblut” mit. Dabei bitten Teams an rund 20 deutschen Universitäten und Hochschulen um Blutspenden – welches Team am Ende im Verhältnis zur Anzahl der Medizinstudenten die meisten Spenden bekommen hat, hat gewonnen.

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Studenten wollen auf Spendermangel aufmerksam machen

“Als zukünftige Mediziner tragen wir eine besondere Verantwortung und haben auch die Pflicht, gerade beim Thema Blutspenden als Vorbilder im Sinne der Gesellschaft zu handeln”, begründete Richter die Initiative. “Wir möchten so viele Menschen wie möglich ansprechen, sie über den Mangel an kontinuierlichen Blutspendern und dessen lebensrettende Funktion aufklären und ermutigen, die Spende nicht auf die lange Bank zu schieben”, sagte Mitorganisatorin Merle Göben.

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Die Aktion endet am 3. Juli. Der Wettbewerb soll künftig jährlich ausgetragen werden. Erst vor wenigen Wochen hatte das hessische Sozialministerium erneut zum Blutspenden aufgerufen, weil die Konserven in Hessen zur Neige gehen.

RND/dpa

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