Trauer um Mantas Kvedaravicius

Bekannter litauischer Dokumentarfilmer in der Ukraine getötet

Blick auf die Zerstörungen in der ukrainischen Stadt Mariupol.

Blick auf die Zerstörungen in der ukrainischen Stadt Mariupol.

Vilnius. Der bekannte litauische Dokumentarfilmer Mantas Kvedaravicius ist in der Ukraine getötet worden. Der litauische Präsident Gitanas Nauseda erklärte am Sonntag: „Wir haben einen Schöpfer verloren, der in der Ukraine arbeitete und vom Agressor Russland attackiert wurde.“

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Berichten zufolge starb der 45-jährige Kvedaravicius in der umkämpften Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer, während er an einer Dokumentation arbeitete. Das ukrainische Verteidigungsministerium schrieb bei Twitter, Kvedaravicius sei von den russischen Besetzern getötet worden, als er versucht habe, Mariupol zu verlassen. Die Umstände seines Todes konnten zunächst nicht unabhängig bestätigt werden.

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Kvedaravicius war bekannt für seine Dokumentationen über militärische Konflikte in Tschetschenien und der Ukraine. Sein Film „Mariupolis“ hatte im Jahr 2016 bei der Berlinale Premiere gefeiert.

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Auch Journalist Max Lewin in Ukraine getötet

Am Samstag hatte die Generalstaatsanwaltschaft in Kiew bestätigt, dass der seit Mitte März vermisste Dokumentarfilmer und Fotograf Max Lewin in einem Dorf nahe der Hauptstadt tot aufgefunden wurde. Nach ersten Erkenntnissen sei der Ukrainer von russischen Soldaten erschossen worden. Es werde aber noch ermittelt. Zum genauen Alter Lewins äußerte sich die Behörde nicht. Er war Jahrgang 1981.

RND/AP/dpa/seb

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