Museum „übersieht“ echten Rembrandt

Die Sammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig umfasst insgesamt etwa 190.000 Werke – darunter nun auch ein weiterer Rembrandt.

Die Sammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig umfasst insgesamt etwa 190.000 Werke – darunter nun auch ein weiterer Rembrandt.

Braunschweig. Das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig ordnet eine Tierzeichnung aus seinem Bestand nach neuen Untersuchungen dem niederländischen Barock-Maler Rembrandt van Rijn (1606-1669) zu. Das Werk fiel nach Museumsangaben vom Dienstag bei einer systematischen Digitalisierung von Zeichnungen auf.

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Museum spricht von außergewöhnlicher Entdeckung

Nach dem Studium vergleichbarer Originale Rembrandts in Amsterdam, Paris und Wien und auch mikroskopischen Analysen werde die Kreide-Zeichnung eines Hundes nun dem berühmten Maler zugeordnet. Sie werde in das demnächst erscheinende Rembrandt-Werksverzeichnis aufgenommen.

Das Bild befindet sich seit den 1770er Jahren im Bestand des Museums, wurde aber bis vor kurzem dem deutschen Tiermaler Johann Melchior Roos (1663-1731) zugeschrieben. Die Entdeckung ist dem Museum zufolge außergewöhnlich.

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Von Rembrandt sind weltweit nur wenige Zeichnungen von Tieren erhalten. Der Künstler habe diese Zeichnungen als Studien geschaffen. Vor allem in den 1630er Jahren habe der Maler in seinen Werken Hunde als Nebenmotive genutzt.

Sonderausstellung ab April

Besucher können die Zeichnung ab dem 6. April im Rahmen der Sonderausstellung „Dürer, Cézanne und Du. Wie Meister zeichnen“ bewundern.

Von dpa/RND/zys

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