Unbekannte übersprühen Banksys Zwillenmädchen

Kunstvandalismus in Bristol: Das vom britischen Street Art Künstler Banksy erstellte Wandbild wurde knapp zwei Tage nach der Entdeckung mit pinkem Graffiti zerstört.

Kunstvandalismus in Bristol: Das vom britischen Street Art Künstler Banksy erstellte Wandbild wurde knapp zwei Tage nach der Entdeckung mit pinkem Graffiti zerstört.

Kunst im öffentlichen Raum ist vor Vandalen nicht sicher. Das muss jetzt auch der Graffiti-Art-König Banksy erfahren. Das Wandgemälde, das er seiner Heimatstadt Bristol zum Valentinstag schenkte, wurde von einem anonymen Sprayer geschändet.

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Von der Enthüllung bis zur Zerstörung vergingen nicht einmal zwei Tage. Quer über das kleine Mädchen (eine Schablonenfigur), die mit einer Steinschleuder Rosen gegen die Hauswand schießt (der Einschlag der Blüten erinnert an Schusswunden in Actionfilmen) hat ein Unbekannter in Neonpink den Begriff „BCC Wankers“ (wankers = Wichser) gesprüht. Vermutet wird, dass damit der Bristol City Council (der Stadtrat) gemeint ist.

Banksy, dessen Identität bis heute geheim ist, hatte sich in den sozialen Medien zu dem Werk bekannt. Es drückt die pazifistische Haltung des Künstlers aus. Schon in seinem Werk „Flower Thrower“ von 2003 hatte er einen Straßenkämpfer gezeigt, der statt eines Backsteins oder eines Molotowcocktails einen Blumenstrauß wirft.

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Im Oktober 2018 hatte sich das Bild “Girl with Balloon” von Banksy bei seiner Versteigerung in London (für 1,2 Millionen Euro) selbst zerstört. Im Rahmen war ein Schredder gewesen. Banksy hatte die Aktion später auf seinem Instagram-Account als lange geplante Kritik am Kunstmarkt dargestellt. Damals hatte Alex Branczik vom Auktionshaus Sotheby’s gesagt: „Banksy zerstörte kein Kunstwerk bei der Auktion, er schaffte eines.“ Das neue Werk mit dem Namen „Love is in the Bin“ sei das erste, welches während einer Auktion geschaffen worden sei.

RND/big

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