Untersuchung läuft

Schwerer Unfall: Handwerker aus Schaumburg stürzt auf Baustelle in Hessisch Oldendorf in die Tiefe

Rettungseinsatz in Kösters Kamp: Ein Team der DRK-Wache Rinteln hat den Schwerverletzten zum Zivilschutz-Hubschrauber gebracht. Luftretter übernehmen jetzt die Behandlung und den Transport des Patienten.

Rettungseinsatz in Kösters Kamp: Ein Team der DRK-Wache Rinteln hat den Schwerverletzten zum Zivilschutz-Hubschrauber gebracht. Luftretter übernehmen jetzt die Behandlung und den Transport des Patienten.

Hessisch Oldendorf. Im Neubaugebiet Kösters Kamp in Hessisch Oldendorf hat sich am Mittwochmittag ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Ein 69 Jahre alter Handwerker aus dem Landkreis Schaumburg sei durch eine Öffnung im Fußboden vom Dachgeschoss etwa drei Meter tief ins Erdgeschoss gefallen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das Unglück ereignete sich in einem Rohbau zwischen Henningstraße und Narzissenstraße. Der Mann sei auf eine Metallplatte gefallen, sagte ein Hauptkommissar. Arbeitskollegen leisteten Erste Hilfe und wählten den Notruf 112. Die Leitstelle in Hameln schickte umgehend ein Notarzt-Einsatzfahrzeug und einen Rettungswagen der DRK-Wache Rinteln zum Notfallort. Wenig später versorgten Retter den Schwerverletzten.

Polizei nimmt Unfall-Ermittlungen auf: „Den Schwerverletzten konnten wir nicht befragen“

Das Notarztteam forderte kurz darauf einen Rettungshubschrauber an. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) startete nur eine Minute später ein Zivilschutz-Hubschrauber des Bundesinnenministeriums. Ein Pilot der Bundespolizei brachte einen Unfallchirurgen der MHH und einen Notfallsanitäter der Johanniter-Unfallhilfe zum Unfallort. Die Maschine landete unweit des Rohbaus auf einer Wiese.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Polizeibeamte aus Hessisch Oldendorf und Hameln sahen sich am Unglücksort um. „Den Schwerverletzten konnten wir nicht befragen“, sagte ein Ermittler. Der Handwerker sei aus unbekannten Gründen durch ein Loch im Fußboden gefallen. Dort solle später einmal die Treppe eingebaut werden, hieß es.

Gewerbeaufsichtsamt führt Nachforschungen durch

Was genau passiert ist, sei unklar. Experten des Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim sahen sich am Nachmittag auf der Baustelle um und kontrolliert, ob dort alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. Die Ergebnisse dieser Nachforschungen liegen noch nicht vor.

Zwei Notärzte und mehrere Notfallsanitäter-Teams behandelten den Mann längere Zeit im Rettungswagen. Danach wurde er zum Hubschrauber gefahren. Mit „Christoph 4“ wurde der Schwerverletzte zur Medizinischen Hochschule geflogen, wo bereits Ärzte, Schwestern und Pfleger im Schockraum auf die Ankunft des Patienten warteten.

Von Ulrich Behmann/Dewezet

Mehr aus Hameln-Pyrmont

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen