Ronnenberg

70 Teilnehmer im Jugendzeltlager der Feuerwehr

Mario Schrader (von links), Matthias Düsterwald und Gunnar Scheele begrüßen die verkleidete Bürgermeisterin Stephanie Harms.

Mario Schrader (von links), Matthias Düsterwald und Gunnar Scheele begrüßen die verkleidete Bürgermeisterin Stephanie Harms.

Ronnenberg/Isernhagen. Das Zeltlager in den Sommerferien gilt als einer der Höhepunkte eines jeden Jugendfeuerwehrjahres. 70 Kinder aus den Ortsfeuerwehren Empelde, Ihme-Roloven, Linderte, Ronnenberg und Weetzen verbringen in diesen Tagen mit ihren Betreuern auf dem weitläufigen Gelände am Parksee in Isernhagen eine Ferienwoche. „Mit dieser Zahl haben wir den Teilnehmerhöchststand vom letzten Jahr wieder erreicht, was eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit bedeutet. Dazu kommen 13 Betreuer rund um die Uhr plus drei Teilzeit- Unterstützer, von denen fast alle für das Zeltlager fünf oder sogar sechs private Urlaubstage einsetzen“, sagt Stadtjugendfeuerwehrwart Matthias Düsterwald und freut sich über die Unterstützung.

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Das 34. Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehr steht unter dem Motto „Auf hoher See“. Pünktlich dazu ist das Frachtschiff „MS Zeltlager“ am vergangenen Sonnabend in See gestochen. Sieben Tage gehören die Begriffe „Schiff ahoi“, „Masten gesetzt“, „Leinen los“, „Matrosen aufstehen und alle Mann an Deck“ zum Sprachgebrauch der Schiffsbesatzung.

Am Mittwochmittag hat auch Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms das Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehr besucht – inzwischen sind diese Besuche ein fester Bestandteil des Lager-Programms. Die Rathauschefin zeigte sich begeistert von dem „tollen Motto“, kam als Piratin verkleidet und wurde dafür von allen mit lautem Applaus begrüßt. Und Harms war nicht mit leeren Händen gekommen. Sie spendierte allen ein Eis, und auch eine große Torte hatte sie im Gepäck. Dafür präsentierten ihr die Kids während eines Rundgangs durch das Lager stolz ihre Unterkünfte – bevor es für Harms nach eineinhalb Stunden wieder zurück ins Rathaus ging. Die Stadt zahlt für das jährliche Zeltlager einen Zuschuss von 4500 Euro, die Eltern sind pro Kind mit 80 Euro beteiligt.

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Gleich am ersten Morgen hatte sich geschäftiges Treiben eingestellt, denn was wäre schon ein Hafen ohne maritimes Flair? Diese herzustellen war die Aufgabe, gleichwohl in brütender Hitze nicht so einfach. Trotzdem gelang es, Leuchttürme zu errichten, Delfine einzufangen, eine echte Schatztruhe aufzutun und sogar Käpt’n Blaubär wurde schon gesichtet. Alle Zelte bekamen Namen wie Gorch Fock oder Queen Elizabeth. Die großen Mädchen sind auf der Diva Aida untergebracht.

Auf dem kurzweiligen Programm stehen verschiedene Aktivitäten über die Woche verteilt, ein spezieller Mottotag mit Rallye und erstmalig gibt es einen passenden Kinoabend. Aber auch die Kanufahrten mit Regatta im Parksee und einer großen Tour auf der Aller fanden alle klasse. Zu den Höhepunkten gehören die Abendshow „Schlag die Betreuer“ und diverse weitere Spiele. Tradition im Zeltlager ist auch die Abschlussdisco mit dem traditionellen Abschlusslied „Alte Liebe“.

Aufgrund der Hitze werden in diesem Jahr nur für die Teilnehmer fast 200 Liter Wasser pro Tag verbraucht. „Das stellt eine echte logistische Herausforderung dar“, verrät Düsterwald. „Die Teilnehmer machen dies mit toller Stimmung und die Betreuer mit unglaublichem Engagement wieder wett“, sagt der Stadtjugendfeuerwehrwart über den täglichen Kampf mit der Hitze. „Bedanken möchte ich mich aber auch bei der der Feuerwehr Altwarmbüchen, die seit langem in unserem Evakuierungsplan für Notfälle eingebunden ist und mit der wir auch einen tollen kameradschaftlichen Draht pflegen.“

Von Heidi Rabenhorst

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