Pattensen

Abgeordneter berichtet Pattenser SPD aus dem Landtag

Stefan Politze (stehend), der kultuspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, berichtet auf der Jahreshauptversammlung der Pattenser Sozialdemokraten über die ersten Monate der Arbeit in der Großen Koalition.

Stefan Politze (stehend), der kultuspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, berichtet auf der Jahreshauptversammlung der Pattenser Sozialdemokraten über die ersten Monate der Arbeit in der Großen Koalition.

Pattensen. Wie war die Arbeit in den ersten vier Monaten in der Großen Koalition im Landtag? Stefan Politze, kultuspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, berichtete am Donnerstagabend in der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Stadt Pattensen. Rund 30 Mitglieder kamen in den Saal der Gaststätte Calenberger Hof.

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Stefan Politze informierte über das ab Herbst geltende neue Kita-Gesetz zur Beitragsbefreiung der Eltern und das neue Schulgesetz. In zahlreichen sachlichen Erwiderungen ging er auch auf Einwände der Mitglieder ein, unter anderem auf die Frage von Bürgermeisterin Ramona Schumann, warum denn alles am 1. August beginnen müsse. „Wenn es Schwierigkeiten gibt, stehen die Eltern bei mir auf der Matte und nicht beim Ministerpräsidenten“, sagte sie. Stefan Politze stellte klar, dass die Beitragsfreistellung ein gegebenes Wahlkampfversprechen sei, dass nun zeitnah eingelöst werde. Die Kommunen bekämen wohl zunächst zeitnah mit Abschlagzahlungen des Landes die laufenden Mehrkosten für die Erzieher ersetzt.

Pattensens Parteichef Thomas Nagel erläuterte: „Durch die vorgezogene Landtagswahl hatten wir keine Gelegenheit, landespolitische Themen im Rahmen einer Mitgliederversammlung zu diskutieren. Das wollten wir in unserer Jahresversammlung nachholen.“ Nagel zeigte sich zufrieden, dass der Abwärtstrend bei der Mitgliederzahl seit  fünf Jahren gestoppt ist. „Als ich 1990 nach Pattensen kam, hatten wir noch mehr als 200 Mitglieder. Aktuell sind es 127 - das ist in etwa die Zahl seit 2012.“ Kritisch blickte er jedoch auf die Altersstruktur: „Fast 57 Prozent unserer Mitglieder sind 60 Jahre und älter.“

Von Torsten Lippelt

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