Barsinghausen

„Aufguss“: Verwechslungskomödie ist voller Erfolg

Spielen im Schulzentrum am Spalterhals: Hugo Egon Balder (von links), Jeanette Biedermann und Autor René Heinersdorff.

Spielen im Schulzentrum am Spalterhals: Hugo Egon Balder (von links), Jeanette Biedermann und Autor René Heinersdorff.

Barsinghausen. Im Theater am Spalterhals hat sich am Donnerstag alles um Doppeldeutigkeiten gedreht: Calenberger Cultour & Co. (CC & Co.) hat die Verwechlungskomödie „Aufguss“ an den Deister geholt – und mit ihm reichlich Prominenz.

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In der Aula plätschert ein Brunnen, daneben stehen Liegen – dann treten sie nach und nach auf die Bühne: TV-Star und früheres Teenie-Idol Jeanette Biedermann und Moderator Hugo Egon Balder, Viola Wedekind (bekannt aus Sturm der Liebe), René Heinersdorff (Die Camper) und Max Claus (Unter uns) In Bademantel und -latschen stehen sie da, dann geht es um Spenden – und zwar um welche ganz unterschiedlicher Art.

Der Waschmittelhersteller Dieter hat seine Mary mit in den Wellnessurlaub genommen und gesteht ihr dort, dass er eine Samenspende eingefädelt hat, damit sie endlich schwanger werden kann. Auch Klinikchef Lothar mit Assistentin Emelie sind im Hotel – ebenfalls wegen einer Spende, allerdings einer finanziellen. Nachdem sich alle Figuren einmal falsch verstanden haben, werden die Verstrickungen dann immer verworrener, vorallem als dann noch Samenspender Alain auftaucht und die Dialoge an Doppeldeutigkeiten kaum noch zu überbieten sind.

Besonders sympathisch: Die Region Hannover wird von den Schauspielern immer wieder ins Stück eingebaut. Wenn sie beispielsweise vom Essen im Wellness-Hotel sprechen, so geht es um „Barsinghausener Bisonbrühe“ , „Kirchdorfer Kirschkuchen“ oder „Rethener Rehrücken“.

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Probleme mit der Lüftung: Gäste frieren

Es ist die erste Saison für CC & Co in der frisch sanierten Aula – und es ist bei weitem nicht alles glatt gelaufen, berichtet Vorsitzender Norbert Wels. „Nach der ersten Aufführung gab es so viele Beschwerden wie nie zuvor“, sagt er. Der Grund: Probleme mit der Lüftung und Klimaanlage sorgten für eisige Temperaturen in der Aula. „Einige wollen sogar ihr Abo kündigen, wenn wir das nicht schnellstmöglich in den Griff bekommen“, sagt Wels, der mittlerweile gemeinsam mit der Stadt nach einer Lösung sucht und zuversichtlich ist, dass die anfänglichen Probleme bald gelöst sind. Immerhin: Bei der Aufführung von Aufguss schien die Klimaanlage wie gewollt zu funkitonieren. Frieren musste jedenfalls an diesem Abend niemand.

Von Lisa Malecha

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