Bantorf

Bantorfer Bogensportler plaudern in der Plattenkiste

Plaudern in der NDR-Plattenkiste (von links): Rolf Kriesche, Moderator Jens Krause, Stephi Lemmer und TSV-Vorsitzender Reimund Winkler.

Plaudern in der NDR-Plattenkiste (von links): Rolf Kriesche, Moderator Jens Krause, Stephi Lemmer und TSV-Vorsitzender Reimund Winkler.

Bantorf. Der TSV Bantorf hat am Freitag mit seiner jüngsten Sparte, dem Erlebnispädagogikteam Bogensport, die Gelegenheit genutzt, sich einem großen, überregionalen Publikum vorzustellen. Rolf Kriesche, Stephi Lemmer und TSV-Vorsitzender Reimund Winkler waren zu Gast in der NDR-Plattenkiste. Während der einstündigen Sendung plauderte das Trio mit Moderator Jens Krause über das Angebot der Bogensport-Sparte, aber auch über die allgemeinen Probleme, die kleineren Sportvereinen derzeit zu schaffen machen.

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Rolf Kriesche berichtete, dass er bereits seit rund 30 Jahren Bogensportler sei und dieses Hobby sehr intensiv betreibe. Sogar die Pfeile fertigt sich der Bogensportler inzwischen wegen des großen Bedarfs selbst an. Derzeit freut sich Kriesche auf die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Südafrika, auch wenn er nicht mit einer vorderen Platzierung rechnet. Die Bantorfer Bogensportsparte zählt inzwischen rund 20 Mitglieder – weitere sind jederzeit willkommen. Kriesche schwärmte vom vereinseigenen Erlebnisparcours unterhalb des Bantorfer Sportplatzes mitten im Wald.

TSV-Vorsitzender Winkler berichtete von den Schwierigkeiten, sich als kleiner Verein gegen die Konkurrenz großer Klubs oder kommerzieller Sportanbieter zu behaupten. „Was früher dazugehörte, ist heute nicht mehr selbstverständlich“, sagte Winkler, der den TSV Bantorf seit 2001 leitet.  Der Verein hatte einmal mehr als 300 Mitglieder und zählt jetzt noch 166 Sportler. Das Angebot umfasst Fußball, Gymnastik, Yoga, Boule und Bogensport. „Viele junge Leute gehen in größere Fußballvereine, weil ihnen dort mehr geboten wird“, erläuterte Stephi Lemmer. Die TSV-Sportler kündigten in der Rundfunksendung an, dass künftig gerade beim Fußball mit anderen Vereinen stärker zusammengearbeitet werden solle.

Von Andreas Kannegießer

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