Lemmie

Beim Frühjahrsputz kommt säckeweise Müll zusammen

Die Helfer der Jugendfeuerwehr und Lemmier Vereinsvertreter präsentieren ihre fast 40 Säcke mit eingesammeltem Müll und Unrat sowie einige besonders kuriose Fundstücke wie einen Fahrradrahmen und eine Radkappe.

Die Helfer der Jugendfeuerwehr und Lemmier Vereinsvertreter präsentieren ihre fast 40 Säcke mit eingesammeltem Müll und Unrat sowie einige besonders kuriose Fundstücke wie einen Fahrradrahmen und eine Radkappe.

Lemmie. Das Projekt hat viele Namen, aber ein gemeinsames Ziel: die Umwelt zu schützen. „Der große Rausputz“ wird die alljährliche Abfallsammelaktion des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha) auf Regionsebene genannt. In Gehrden beteiligen sich Jahr für Jahr zahlreiche Helfer unter dem Motto „Gehrden räumt auf“ an dem Frühjahrsputz. Auch jetzt sind wieder etliche Freiwillige im gesamten Stadtgebiet unterwegs gewesen, um in ihren Dörfern Müll, Schrott und Unrat einzusammeln.

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Besonders ergiebig war die Aktion in Lemmie. Dort sammelten 18 Helfer der Jugendfeuerwehr und zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine besonders viele Dinge ein, die Umweltsünder achtlos und illegal in der Landschaft und am Straßenrad entsorgt hatten. „Wir haben insgesamt 38 Säcke voll mit Verpackungsresten und Altglas, aber auch Bauschutt, ein Autoradio, eine Radkappe und einen Fahrradrahmen für den Abstransport vom Bauhof bereit gestellt“, sagte Jugendfeuerwehrwart Marvin Weller nach der zweistündigen Aktion. An den Ortsausgängen sei es besonders schlimm gewesen: „Dort werden wohl ständig von Autofahrern die Verpackungen eines Schnellrestaurants aus dem Fenster geworfen“, vermutet Weller. Eine weitere Problemzone ist der S-Bahnhof in Lemmie. „Dort liegt immer säckeweise Hausmüll“, sagte Weller.

Verärgert war der für Gehrden zuständige ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte der Region Hannover, Heinrich Möller. Er findet öfter in der Natur großflächig vertreutes Tierstreu – auch jetzt wieder. „Das gehört dort nicht hin“, schimpfte er.

Ein großes Lob für die Helfer gab es hinterher von Bürgermeister Cord Mittendorf, vor allem für eine freiwillige Putzkolonne der Grundschule Am Langen Feld. „Die Schüler, Lehrer und Eltern hatten sich ihre Hot-Dogs nach der Aktion wirklich verdient, ebsonso wie alle Helfer ihren Imbiss in den jeweiligen Orten“, sagte Mittendorf. Die Besucherzahl der zentralen Abschlussveranstaltung am Rathaus  in der Kernstadt sei jedoch überschaubar gewesen.

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Von Ingo Rodriguez

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