Besuch im Springer Wolfsgehege

Im Wisentgehege Springe begegnen sich Mensch und Wolf. Dort lebt der 52-jährige Matthias Vogelsang seit vier Jahren unter Wölfen, als ranghohes Rudelmitglied.
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Im Wisentgehege Springe begegnen sich Mensch und Wolf. Dort lebt der 52-jährige Matthias Vogelsang seit vier Jahren unter Wölfen, als ranghohes Rudelmitglied.

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Früher besuchte er gezielt Tierparks, in denen Wölfe lebten, knüpfte auch Bande zu Wolfskennern, kam aber nie mit den Tieren selbst in Kontakt.
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Früher besuchte er gezielt Tierparks, in denen Wölfe lebten, knüpfte auch Bande zu Wolfskennern, kam aber nie mit den Tieren selbst in Kontakt.

Das änderte sich vor gut zwanzig Jahren. Damals erfuhr von dem Ungarn Zoltan Horkai, der in Not geratene Wölfe auf seinem Grundstück versorgte. Er rief ihn an und besuchte ihn. Er rief ihn an und besuchte ihn. „Wir spürten sofort, dass es etwas gab, was uns beide verband – Wolfsliebe“, erzählt Vogelsang.
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Das änderte sich vor gut zwanzig Jahren. Damals erfuhr von dem Ungarn Zoltan Horkai, der in Not geratene Wölfe auf seinem Grundstück versorgte. Er rief ihn an und besuchte ihn. Er rief ihn an und besuchte ihn. „Wir spürten sofort, dass es etwas gab, was uns beide verband – Wolfsliebe“, erzählt Vogelsang.

Nach dem Besuch bei Horkai schmiss er seinen Beruf als Kraftfahrzeugmechaniker. Stattdessen zog er selbst Wölfe aus Ungarn auf, die krank waren, vom Rudel verstoßen wurden oder sonstwie nicht zurechtkamen.
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Nach dem Besuch bei Horkai schmiss er seinen Beruf als Kraftfahrzeugmechaniker. Stattdessen zog er selbst Wölfe aus Ungarn auf, die krank waren, vom Rudel verstoßen wurden oder sonstwie nicht zurechtkamen.

Mehr als 30 sind es im Laufe der Jahre gewesen, derzeit leben neun von ihnen auf seinem großen Grundstück in der Nähe von Einbeck.
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Mehr als 30 sind es im Laufe der Jahre gewesen, derzeit leben neun von ihnen auf seinem großen Grundstück in der Nähe von Einbeck.

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Für die spezielle Form der Vertrautheit zwischen Homo sapiens und Canis lupus im Wisentgehege gibt es einen guten Grund.
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Für die spezielle Form der Vertrautheit zwischen Homo sapiens und Canis lupus im Wisentgehege gibt es einen guten Grund.

Vor vier Jahren übernahm Vogelsang erneut vier verwaiste Timberwolf-Welpen aus Ungarn, um sie mit der Hand aufzuziehen.
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Vor vier Jahren übernahm Vogelsang erneut vier verwaiste Timberwolf-Welpen aus Ungarn, um sie mit der Hand aufzuziehen.

Gemeinsam mit Gehegeleiter Thomas Hennig startete er dann ein einmaliges Experiment. Hennig ließ auf dem Gelände ein neues Wolfsgatter bauen, obwohl in Springe eigentlich schon Wölfe leben, die sich ihre Anlage mit den Bären teilen.
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Gemeinsam mit Gehegeleiter Thomas Hennig startete er dann ein einmaliges Experiment. Hennig ließ auf dem Gelände ein neues Wolfsgatter bauen, obwohl in Springe eigentlich schon Wölfe leben, die sich ihre Anlage mit den Bären teilen.

Die neue Behausung verfügt über ein weitläufiges Gehege für die Tiere und eine eher spartanische, aber zweckmäßige Hütte für Vogelsang – eine kleine Küchenzeile und gegenüber ein aufgeständertes Bett und ein Kühlschrank.
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Die neue Behausung verfügt über ein weitläufiges Gehege für die Tiere und eine eher spartanische, aber zweckmäßige Hütte für Vogelsang – eine kleine Küchenzeile und gegenüber ein aufgeständertes Bett und ein Kühlschrank.

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Dort zog dieser in seiner Rolle als Wolfsvater zusammen mit den wenige Wochen alten Welpen ein, das Wisentgehege wurde sein erstes Zuhause. Das Bett brauchte er anfangs gar nicht. Er schlief auf einem Strohlager bei seinen Schützlingen.
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Dort zog dieser in seiner Rolle als Wolfsvater zusammen mit den wenige Wochen alten Welpen ein, das Wisentgehege wurde sein erstes Zuhause. Das Bett brauchte er anfangs gar nicht. Er schlief auf einem Strohlager bei seinen Schützlingen.

 
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