Neustadt

Beuteltier entwischt: Mandelsloh sucht den Kurzkopfgleitbeutler „Hope“

Kurzkopfgleitbeutlerin „Hope“ (links) wird seit Mittwochmittag in Mandelsloh vermisst.

Kurzkopfgleitbeutlerin „Hope“ (links) wird seit Mittwochmittag in Mandelsloh vermisst.

Mandelsloh . Ein weiblicher Kurzkopfgleitbeutler wird seit Mittwochmittag am Tegtberg in Mandelsloh vermisst. Das exotische Tierchen ist leicht zu übersehen, zählt seine Art doch zu den kleinsten Beuteltieren überhaupt. Das Tier ist zwischen 16 und 21 Zentimeter groß, nachtaktiv und wird die kalten Temperaturen höchstwahrscheinlich nicht sehr lange überleben. Die Besitzer setzen deshalb auf die Hilfe aufmerksamer Nachbarn und Helfer rund um die Straße Tegtberg, die am Mittwochabend bei der Suche nach „Hope“ unterstützen. „Falls jemand ein quietschendes Bellen hört, dann ist sie das“, sagt Besitzer Tobias Förster. Das Tier sei sehr menschenbezogen, erklärt er. Er geht davon aus, dass das Tier vor allem nach Sonnenuntergang aktiv sein wird, möglicherweise in Büschen oder auf Ästen zu finden ist. Ein Vorteil. Der kleine Ausreißer hat keine Scheu vor Menschen. „Man kann sie gut auf die Hand nehmen“, sagt Förster. Mit einer Tüte Drops ließe sich der Mini-Beutler gut locken.

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Kurzkopfgleitbeutler "Hope" wird vermisst.

Kurzkopfgleitbeutler "Hope" wird vermisst.

Anspruchsvoller Exot

Kurzkopfgleitbeutler stammen aus Australien, Tasmanien und Neuguinea. Auf dem fünften Kontinent zählt die Art zu den am meisten vorkommenden Beuteltieren überhaupt. Vermutlich ein Grund, weshalb sie auch fester Bestandteil der historischen Speisekarte der Ureinwohner waren. Ihre Vorliebe für Süßes und das vertrauensvolle Wesen wird den Tieren dann zum Verhängnis, wenn Sie mit einem honigbeschmierten Baumstamm geködert werden. In Deutschland werden die kleinen Tiere zuletzt immer beliebter als Haustiere. Die Haltung stellt allerdings besondere Anforderungen an die Besitzer. „Hope“ teilt sich in Mandelsloh ein ganzes zur Voliere umgestaltetes Zimmer mit zwei Artgenossen. Dort gleiten die Tiere von Ast zu Ast.

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Wer „Hope“ gesehen hat oder bei der Suche helfen will, meldet sich bei Tobias Förster per E-Mail an tobi.f@hotmail.de.

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Von Mario Moers

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