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Big kämpft mit Finanzproblemen

Ärgerlich: Das Plakat für den Weihnachtsmarkt wurde zerstört.

Ärgerlich: Das Plakat für den Weihnachtsmarkt wurde zerstört.

Bennigsen. Das Geld soll zugleich für den Weihnachtsmarkt verwendet werden, der ebenfalls defizitär ist und von ehrenamtlichen Helfern organisiert wird.

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„Die Einnahmen aus den Standgebühren des Weihnachtsmarkts decken nur einen Bruchteil der realen Kosten“, hatte Andreas Rodath, Kassenwart der BIG auf der Sitzung des Ortsrats am Mittwochabend erklärt und hinzugefügt: „Der Weihnachtsmarkt ist ein Zuschussgeschäft.“ Er träume davon, dass jeder Bennigser einfach einen Euro spende, dann gebe es keine finanziellen Engpässe mehr. Erstmals sollen nun während des Weihnachtsmarkts Spenden generiert werden: Dazu stellt die BIG Popcorn-Maschinen auf und gibt die Tüten gegen einen Obolus ab. Eine weitere Schwierigkeit sei, dass es nicht genügend ehrenamtliche Helfer aus den eigenen Reihen gebe, die beim Auf- und Abbau mit anfassen. Und hätte die BIG mit Lars Busse und Matthias Hüper nicht zwei Männer, die sich seit Jahren stark für das Marktgeschehen engagierten, so hätte die BIG als Ausrichter „ein Riesenproblem“. Rodath appellierte, dass sich die Bennigser mit einbringen sollten.

Ein Minus von rund 3800 Euro habe die BIG mit der Ausrichtung des Altdorffests eingefahren, berichtete Rodath. Mit den Einnahmen durch Standgebühren konnten die Ausgaben für eine familienfreundliche Veranstaltung mit Kasperletheater, Zauberer und Live-bands nicht kompensiert werden. Dazu käme eine eher dürftige Beteiligung der Gewerbetreibenden. Die Veranstaltung bringe die BIG nicht um, bedeute aber einen schmerzhaften Einschnitt.

Die Mitglieder des Ortsrats agierten pragmatisch und stockten den Antrag der BIG auf eine Bezuschussung des Weihnachtsmarkts von 750 Euro sowie von 500 Euro fürs Altdorffest mit Ortsratsmitteln auf. Damit folgten sie einstimmig dem Vorschlag von Thomas Dittert. So kann sich die BIG über 1400 Euro freuen.

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Einen Zuschuss von 450 Euro bewilligten die Kommunalpolitiker zudem der Tischtennisabteilung des FC Bennigsen.. Sie hatten 300 Euro für neue Bälle aus Plastik, Netze und Zählgeräte sowie 500 Euro für einen neuen Trainingsroboter für die Jugendabteilung gebeten. „Die Anschaffung von Verbrauchsmaterialien wie Bällen müssten innerhalb eines Vereins geregelt werden“, argumentierte Udo Hermann (FDP). Sonst könne quasi jeder Verein den Ortsrat um Unterstützung bitten. Den Kauf des Trainingsroboters unterstützte der Ortsrat aber einstimmig.

Von Anne Brinkmann-Thies

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