Neustadt

Breitband-Netzausbau hat begonnen

Erster Spatenstich für den Breitbandnetzausbau in Neustadt. Von links: Torsten Voigts, Ulf-Birger Franz, Thomas Krieger und Maic Schillack

Erster Spatenstich für den Breitbandnetzausbau in Neustadt. Von links: Torsten Voigts, Ulf-Birger Franz, Thomas Krieger und Maic Schillack

Hagen. Der erste Spatenstich ist getan. Wenn es wieder ein wenig wärmer wird können die Tiefbauarbeiten am Breitbandnetzes zügiger vorangehen. „Wir freuen uns, mit den Firmen Telekom und Nothern Acess kompetente Partner für diesen Schritt in die schnelle digitale Zukunft gefunden zu haben“, sagt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover beim offiziellen Baubeginn am Freitagnachmittag in Hagen.

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Bis Ende 2018 sollen nun die so genannten „weißen Flecken“ im Regionsgebiet mit Breitbandanschlüssen versorgt werden. Nothern Access konzentriere sich bei den geförderten Maßnahmen ausschließlich auf das Neustädter Gebiet, deckt hier vor allem die weniger dicht besiedelten Bereiche ab, in denen die Telekom nicht tätig werden wollte. Dadurch wird es in der Zukunft zu unterschiedlichen Tarifen kommen, was viele Nutzer in den entlegeneren Orten ärgert.

„Wir konnten die Ausschreibung nicht anders gestalten, als wir es getan haben. Hätten wir andere Vorgaben gemacht, hätte die Gefahr bestanden, dass sich gar kein Anbieter meldet, um den Ausbau vorzunehmen“, erklärt Franz auf Nachfrage. Neustadts Erster Stadtrat Maic Schillack freut sich über den Start des Ausbaus. Gerade in den dörflichen Gebieten in Neustadt gäbe es viele kleine Firmen, für die eine schnelle Anbindung wichtig sei, erklärt er.

Auch ein paar Anwohner kamen zu dem offiziellen Termin Am Wacholder im Hagener Wohngebiet Teufelskuhle. Einige nutzten die Gelegenheit,  in einem kleinen Zelt auch einmal ansehen, wie Glasfaserkabel verschweißt werden bevor sie im Boden versenkt werden. Sogar selber ausprobieren durften die Besucher. „Eine ziemlich fummelige Angelegenheit“, stellte Peer Beyersdorff vom Breitband-Kompetenz Zentrum Niedersachsen fest.

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„Damit ist das Ende der ‚weißen Flecken‘ absehbar: Von heute an sind wir nur noch 89 Kilometer davon entfernt, das Regionsgebiet flächendeckend mit leistungsfähigem Internet zu versorgen“, lässt Regionspräsident Hauke Jagau in der Pressemitteilung zitieren.

Neben den insgesamt 89 Kilometern Tiefbauarbeiten, die Telekom Deutschland und Northern Access jetzt in 13 Kommunen vornehmen, nutzen die Telekommunikationsunternehmen rund 65 Kilometer vorhandene Leerrohre zum Einblasen von Glasfaserkabeln. Insgesamt werden auf 220 Kilometern Glasfaserkabel verlegt, davon rund 130 Kilometer von der Telekom Deutschland und rund 90 Kilometer von Northern Access.

Von Mirko Bartels

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