Germany’s next Bundeskanzler/in

CDU-Frau Theresa Hein ist im Casting-Finale

„Jetzt will ich auch gewinnen“: Theresa Hein aus Hannover.   Foto: Franson

„Jetzt will ich auch gewinnen“: Theresa Hein aus Hannover. Foto: Franson

Hannover. „Jetzt will ich auch gewinnen“, sagt die 21-jährige Theresa Hein. Am 1. September wird in Berlin der Sieger gekürt, es winkt ein Stipendium im Wert von 10 000 Euro.

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Ausgerichtet wird der Internet-Wettbewerb vom Verband Junge Unternehmer. Mehr als 100 Kandidaten haben sich beworben. Sie mussten in den vergangenen Wochen verschiedene Aufgaben bewältigen. Ihre Lösungen stellten die Bewerber dann in Form von Videos auf die Internetseite der Castingshow (www.gnbk.de). So mussten sie sich überlegen, wie ihre erste Amtshandlung als Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler aussehen könnte. Wer die meiste Zustimmung per Mausklick bekam, schaffte es ins Finale. Am Ende hatte Hein mehr als 1100 Unterstützer, das reichte für Platz drei. Ihre Kontrahenten sind Christoph Zander, Andreas Bergholz, Julius Freund und Nicolas Klein-Zirbes.

„Letztlich ist es vor allem um die Mobilisierung von Anhängern gegangen“, sagt Hein, die derzeit für die CDU im Bezirksrat Mitte sitzt. Die Junge Union Deutschland habe über das soziale Netzwerk Facebook aufgerufen, für Hein abzustimmen. „Ich hoffe, im Finale geht es mehr um Inhalte“, sagt die 21-Jährige. Auch zwei ihrer Mitbewerber, Zander und Klein-Zirbes, gehören einer Partei an, sie sind Mitglieder der Jungen Liberalen.

In ihren Videos gibt sich Hein selbstbewusst und konservativ. Sie fordert eine Politik, die sich stärker an Werten orientiert und weniger an Parteitaktik. Hein studiert Medienmanagement in Hannover, hat bereits ihren Bachelor absolviert und sattelt jetzt einen Master-Abschluss drauf.

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Ende August reist sie nach Berlin und unterzieht sich zusammen mit den anderen Finalisten einem sogenannten Kanzler-Coaching. Dabei werden die Nachwuchspolitiker unter anderem rhetorisch geschult. Danach müssen sie eineinhalb Stunden lang Quizrunden überstehen. Die Jury besteht unter anderem aus dem Journalisten Nikolaus Blome, dem Youtube-Star LeFloid sowie dem jüngsten Bundestagsmitglied Ronja Kemmer (CDU).

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