Gehrden

Das gelbe Navi für den Schulweg

Andreas Grüne von der Polizeistation Gehrden sprüht mit den Kindern der Bärenklasse gelbe Markierungen auf den Fußweg.

Andreas Grüne von der Polizeistation Gehrden sprüht mit den Kindern der Bärenklasse gelbe Markierungen auf den Fußweg.

Gehrden. Rund um die Grundschulen Am Castrum und Am Langen Feld hat Andreas Grüne von der Polizeistation mit den Schulanfängern gelbe Füße auf die Bürgersteige gesprüht. „Die funktionieren so ähnliche wie ein Navi: Sie zeigen den Weg“, erklärt Grüne.

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Schon seit vielen Jahren organisiert die Landesverkehrswacht zusammen mit der Polizei, dem ADAC, den Gemeindeunfallverbänden und Fachministerien die Aktion „Kleine Füße – sicherer Schulweg“, um für die neuen Erstklässler den Schulweg so sicher wie möglich zu gestalten.

Der Polizist war mit Kindern der Klasse 1b der Grundschule Am Langen Feld unterwegs. „Wir bitten die motorisierten Verkehrsteilnehmer, in den ersten Wochen nach Schulanfang besonders umsichtig zu fahren und gerade an Schulen, Haltestellen und in Wohngebieten mit dem unbedachten Verhalten der Schulanfänger zu rechnen“, sagte Grüne.

Die auffälligen gelben Farbpunkte an gefährlichen Abschnitten sollen den Jungen und Mädchen signalisieren, an dieser Stelle besonders aufmerksam auf den Straßenverkehr zu achten. „Seid immer vorsichtig und passt auf – auch am Zebrastreifen und an der Ampel“, gab der Polizeibeamte den Erstklässlern mit auf den Weg. Gleichzeitig ist der Polizeioberkommissar derzeit jeden Morgen zu Schulbeginn unterwegs und unterstützt die Schulanfänger. „Mir ist es ganz wichtig, dass ihr sicher zur Schule und nach Hause kommt“, sagte er den Kindern. „Ich gucke aber auch, ob sich Eltern und Autofahrer richtig verhalten.“

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Auch Josefine Heffels, Lehrerin der Bärenklasse, hält die Aktion für sinnvoll. „Die Kinder werden durch die geschlossenen Füße daran erinnert, stehen zu bleiben und sorgfältig zu schauen, ob die Straße frei ist“, meinte sie. Die sechsjährige Nele findet die Idee ebenfalls gut: „Die gelben Füße zeigen uns, wo wir langgehen müssen.“ Auch für Melina sind die gelben Markierungen eine große Hilfe. „Auf meinem Schulweg muss ich zwei gefährliche Kreuzungen überqueren und so kann ich genau sehen, wo ich lang muss“, sagt die sechs Jahre alte Erstklässlerin.

Von Heidi Rabenhorst

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