Wunstorf

Die Generation 50+ erhält Infos an 36 Ständen

Helga Kannegiesser (rechts) informiert Besucherin Regina Heins über das Angebot des Tauschrings Neustadt-Wunstorf.

Helga Kannegiesser (rechts) informiert Besucherin Regina Heins über das Angebot des Tauschrings Neustadt-Wunstorf.

Wunstorf. Schwungvoll ist der erste Aktionstag für die Generation 50+ am Sonnabend vor der Stadtkirche gestartet. Anton Moll, Leiter des Chors Voice!, animierte rund 50 Besucher zum Mitsingen altbekannter Hits, unter anderem von Roland Kaiser, Marianne Rosenberg und Udo Jürgens. Die langsamen Takte von „Que sera, sera“ animierten sogar einige Paare aus dem Publikum zum Tanzen. Andere wippten im Takt mit.

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Als „Bombenerfolg“ bezeichnete Mitorganisator Jörg Albrecht, Ansprechpartner für Seniorenangelegenheiten bei der Stadtverwaltung, die Nachfrage an dem Event, das extra auf die ältere Generation zugeschnitten ist. Das Interesse mitzumachen sei groß gewesen. „Die Kooperation zwischen Stadt und Mehrgenerationenhaus läuft richtig klasse“, sagte Albrecht, der die Veranstaltung gemeinsam mit Dorothea Manthey, Koordinatorin im Mehrgenerationenhaus, auf die Beine gestellt hat. An 36 Ständen stellten verschiedene Organisationen ihr Angebot vor. Sie hätten sich sicherlich noch über mehr Besucher gefreut. Aber der Regenschauer zur Mittagszeit vermieste den Bummel durch die Innenstadt ein wenig.

In welcher Phase seines Lebens sich die Besucher gerade befinden, konnten sie auf einer großen Plane des Kirchenkreises bestimmen. Diakon Heinz Laukamp entschied sich für die Abbildung eines Festzelts, denn am Sonntag stand für ihn noch die Jubiläumskonfirmation in Idensen an. „Das dauerhafte Leben im Festzelt ist anstrengend“, sagte Laukamp. Daher wechsele er auch gerne anschließend in den auf der Plane eingezeichneten Ruhebereich.

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Nach den Wünschen für Wunstorf fragte der Arbeitskreis Senioren die Besucher. Ulla Prinzler schrieb auf einen Zettel: „Dass Wunstorf eine lebendige Stadt bleibt“. Dazu trägt auch der Kneipp-Verein mit seinem umfangreichen Angebot bei. Aber auch die moderne Nachbarschaftshilfe des Tauschrings ist gefragt, über die Besucherin Regina Heins mit Helga Kannegiesser ins Gespräch kam. „Heute morgen habe ich mich gefühlt wie 100“, sagte die 73-Jährige, die Hilfe benötigt. An sieben Stationen boten Rebekka Stühl und Karin Gerhards vom TSV Luthe einfache Übungen für Zuhause oder Büro an – um lange fit zu bleiben. Wer diese absolviert habe, könne sich als Gewinner fühlen, so Stühl: „Hier gewinnen Sie Gesundheit.“

Von Rita Nandy

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