Bundestagswahl

Diese Politiker aus der Region wollen in den Bundestag

Die Plakatwände stehen, die heiße Phase des Wahlkampfs ist eingeläutet. Wie hier auf der Berliner Allee ist es jedoch nicht immer ganz einfach, den Überblick zu behalten.  Foto: Thomas

Die Plakatwände stehen, die heiße Phase des Wahlkampfs ist eingeläutet. Wie hier auf der Berliner Allee ist es jedoch nicht immer ganz einfach, den Überblick zu behalten.

Hannover. Die Bundestagswahl rückt näher - darauf deuten nicht nur etliche Plakate hin, die inzwischen auf den Straßen und Plätzen stehen. In den kommenden Wochen geben sich prominente Politiker in Hannover die Klinke in die Hand, um für ihre Partei zu werben. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist nach Niedersachsen, allerdings besucht sie nicht die Landeshauptstadt, sondern das Fischerdorf Steinhude (Freitag, 18. August, 17 Uhr). Unter den Bundestagskandidaten aus Hannover und den Umlandgemeinden wächst derweil die Nervosität. Wer schafft es nach Berlin? Wer gewinnt den Wahlkreis? Die HAZ gibt einen ersten Überblick zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase.

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Wann wird gewählt?

Der Wahltermin ist am Sonntag, 24. September. Die Wahllokale öffnen von 8 bis 18 Uhr. An dem Tag spielt nachmittags Hannover 96 im heimischen Stadion gegen den 1. FC Köln. Wer verreist ist, kann zuvor Briefwahl beantragen - die Unterlagen können per Mail an briefwahl@hannover-stadt.de angefordert werden. Die Briefwahlstellen im Rathaus und im Podbi-Park öffnen am 4. September. Der Antrag auf Briefwahl muss bis zum 22. September bei der Stadt vorliegen.

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Wer darf wählen?

Bis zum 3. September erhalten alle Wahlberechtigten eine Benachrichtigungskarte. Wählen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat, deutscher Staatsangehöriger ist und seinen Wohnsitz seit mindestens drei Monaten (Stichtag 24. Juni 2017) in Deutschland hat.

Wer darf bei der Wahl helfen?

Die Stadt sucht derzeit nach Wahlhelfern. Jeder, der wahlberechtigt ist, darf am Wahlsonntag mithelfen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Stadt schult ihre Helfer Mitte September.

Wie viele Stimmen hat jeder?

Zwei Kreuzchen dürfen auf dem Stimmzettel gemacht werden. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat für einen Wahlkreis bestimmt, mit der Zweitstimme die Landesliste einer Partei gewählt. Beide Stimmen können in politisch unterschiedliche Richtungen gehen, etwa Erststimme für den Direktkandidaten einer Partei, Zweitstimme für eine andere Partei.

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Wer sitzt jetzt im Bundestag?

Die SPD konnte 2013 drei der vier hannoverschen Wahlkreise direkt gewinnen. Matthias Miersch, Kerstin Tack und Edelgard Bulmahn lösten ein Ticket nach Berlin. Nur ein Wahlkreis (Hannover Land I) ging an den CDU-Mann Hendrik Hoppenstedt. Die Unterlegene SPD-Frau Caren Marks war aber über die Landesliste abgesichert und zog trotzdem in den Bundestag ein. Gleiches galt für die unterlegenen CDU-Direktkandidaten Ursula von der Leyen und Maria Flachsbarth. Kurios: Selbst Wilfried Lorenz, Letzter auf der Liste und unterlegener Direktkandidat, bekam ganz knapp ein Mandat.

Wer kommt jetzt nach Berlin?

Die Wahlkreise direkt zu holen schaffen in der Regel nur die Volksparteien SPD und CDU. Für die anderen gilt: Nur wer auf den ersten Plätzen der Landesliste steht, hat die Chance auf ein Mandat.

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