Uetze

Dollberger Grundschüler erobern die Manege

Artistik pur gibt es im Mitmachzirkus Zippelino der Löwenzahlschule Dollbergen.

Artistik pur gibt es im Mitmachzirkus Zippelino der Löwenzahlschule Dollbergen.

Dollbergen. Auch das schönste Projekt ist einmal zu Ende: Mit einer Zirkusgala, zu der sie die Kinder des Kindergartens und der örtlichen Spielkreise eingeladen hatten, beendeten die Schüler der Löwenzahnschule Dollbergen ihren Ausflug in die Zirkuswelt. Eine Woche lang hatten sie mit Karl Gregor Saborowski und dessen Mitmachzirkus Zippelino bei einer Projektwoche für ihren großen Auftritt in der Manege geprobt. „Es ist einfach super: Die Kinder haben Spaß und die Eltern sind begeistert“, sagte Schulleiterin Ines Mundry-Nöhre. Sie hatte bereits am vorigen Sonntag beim Aufbau des Chapiteau kräftig mit angepackt. Nicht zum ersten Male übrigens. Denn das Zirkusprojekt hat in Dollbergen bereits Tradition. „Vor vier Jahren war ebenfalls Herr Saborowski hier. da war ich noch keine Schulleiterin, aber die Kolleginnen waren schon damals ganz begeistert.“

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Die Tücken des Teppichs bringen die Clowns zur Verzweiflung, das Publikum zum Lachen

Die Tücken des Teppichs bringen die Clowns zur Verzweiflung, das Publikum zum Lachen.

Zwei Vorstellungen für die Eltern und eben jene für die kleinsten Bewohner des Ortes erlebte der Uetzer Ortsteil. Also genug Möglichkeit, dass alle Kinder aus den acht Klassen der Grundschule einmal vor großem Publikum auftreten konnten. „Bei den Vorstellungen für die Eltern haben wir geteilt – einmal war die eine Hälfte der Schüler an der Reihe, einmal die andere“, sagte Mundry-Nöhre: „Denn mehr als 100 Kinder auf einmal ist doch ein wenig viel.“ Für die Abschlussvorstellung sei dann gelost worden. Eines aber war allen gleich: Der begeisterte Applaus, mit dem die Zuschauer die Darbietungen beklatschten. „Sparen Sie nicht am Applaus – denn wir freuen uns alle darüber“: Diese Ansage der Schüler, die durchs Programm führten, hätte es gar nicht gebraucht.

Die mutigen Fakire der Löwenzahnschule Dollbergen nehmen auch die Feuerprobe von Zirkusdirektor Karl Gregor Saborowsi mit einem Lächeln

Die mutigen Fakire der Löwenzahnschule Dollbergen nehmen auch die Feuerprobe von Zirkusdirektor Karl Gregor Saborowsi mit einem Lächeln.

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Mit großem Vergnügen verfolgten die Besucher das spaßige Treiben des dummen August und seines clownesken Kumpanen, bestaunten den Mut der Fakire, die nicht nur Nagelbrettern und Glasscherben trotzten, sondern selbst Fackeln auf den nackten Händen und Fußsohlen. Bei der eingängigen Begleitmusik „We will rock you“, zu der die Bambusläufer vorwärts und rückwärts über rhytmisch geschwungene Stangen liefen, klatschten und stampften die Kinder im Publikum kräftig mit. Hielten den Atem an, als die Akrobaten das Vertikaltuch erklommen. Und fieberten mit den Jongleuren mit, ob auch ja alles gelänge. „Schade , dass es schon zu Ende ist“: Diesem Urteil des Zirkusdirektor können sich wohl alle anschließen.

Von Sandra Köhler

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