Neustadt

Expertentreffen zum Thema Lacke

Mitarbeiter der Firma Standox zeigen in der Lackiererei der Unternehmensgruppe Temps neue Lacke.

Mitarbeiter der Firma Standox zeigen in der Lackiererei der Unternehmensgruppe Temps neue Lacke.

Neustadt. Wie man auch beim Lackieren Energie sparen kann, macht die Neustädter Unternehmensgruppe Temps jetzt auch Kollegen vor. „Wenn ein Unternehmen gut dasteht, hat es auch die Verantwortung neben ökonomischen auch ökologische Gesichtspunkte zu beachten“, sagte Firmenchef Ulrich Temps. Dabei sei es wichtig, immer wieder auch nach neuen und besseren Möglichkeiten zu suchen und diese dann im Unternehmen zu etablieren. Einige solcher Innovationen sahen sich Unternehmer aus der Region in der vor zwei Jahren eröffneten Lackiererei an der Hertzstraße nun an. Gemeinsam mit der Wuppertaler Firma Standox, einer Reparaturlackmarke, hat Temps zu einem so genannten Expertentreffen eingeladen. Lacke, Verarbeitungstechnik und Arbeitssicherheit waren die Themen.

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„Es geht darum Arbeitsprozesse zu optimieren und für den Kunden schnell zu einem sehr guten Ergebnis zu kommen“, sagt Temps. Moderne Materialien könnten dabei nicht nur die Arbeit in der Lackierkabine erleichtern, sondern zum Beispiel auch für Energieersparnis sorgen. „Die klassischen Lacke müssen 40 Minuten trocknen. Das Werkstück muss dabei eine Temperatur von 60 Grad haben“, sagt Temps. Das geht auch schneller. Die Standox-Mitarbeiter stellten Farben vor, die halb so lange und bei 40 Grad Celsius zum gewünschten Ziel gelangen – also Zeit und Geld sparen.

Für Temps ist das ein gutes Argument. Schon vor Jahren hat er Umweltschutz und Energieeffizienz zur Chefsache erklärt, bereits viele Projekte in den Betrieben in Magdeburg, Brandenburg, Hamburg und dem Neustädter Stammsitz umgesetzt. Durch Energiemanagement habe man den Stromverbrauch bereits um ein Viertel senken können, außerdem sei der Betrieb von Heizöl auf Gas umgestellt. Ein zweiter Bauabschnitt sieht in der Lackiererei ein Blockheizkraftwerk vor, das mehrere der Firmengebäude beheizen soll. Ebenfalls eingesetzt werden eine Wärmeaustausch- und eine Photovoltaikanlage. Die lohne sich für das Unternehmen, meint Temps. 65 Prozent des erzeugten Stromes verbrauche der Betrieb selber.

Von Mirko Bartels

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