Burgdorf

Fest lockt Hunderte Kinder zur Otzer Woche

Dicht umlagert ist das Feuer, an dem Kleine und Große ihr Stockbrot backen.

Dicht umlagert ist das Feuer, an dem Kleine und Große ihr Stockbrot backen.

Otze. Wo anfangen, wo aufhören? Noch etwas unschlüssig steht Charleen (7) am Tisch von André Mazurek und den anderen Freiwilligen, die an diesem Freitag die Laufkarten für das Kinderfest während der Otzer Woche ausgeben. „Ich bin das erste Mal hier“, sagt die Schülerin aus Burgdorf, die gemeinsam mit ihrer zwölfjährigen Schwester Chantal und ihrer Mutter über den Festplatz ziehen will. Mazurek tippt auf den grünen Zettel und gibt der Besucherin den Tipp, sich erst einmal eine Waffel zu holen und dann die anderen Aktionen zu erkunden.

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Dazu gehören unter anderem eine Treckerfahrt durchs Dorf, Kürbisschnitzen bei den Buckskinners, das Schießen mit dem Lichtpunktgewehr bei Otzenia, die Button-Maschine der Kinderfeuerwehr, das Löschhaus der Jugendfeuerwehr, Basteln mit den Lehrern der Grundschule, Bullenreiten im Jugendtreff oder der Hindernisparcours vom Kindergarten. Artistisches Talent können die Jungen und Mädchen beim Mitmachzirkus Kritzpritzknuckelmuckeldü vom JohnnyB. testen. Einmal mehr lockt das Angebot die Kinder aus Otze und Umgebung: Nur gut 30 Minuten nach dem Start nutzen mehr als 300 von ihnen die aktive Unterhaltung.

So schnitzt Leon (7) einen Kürbis – mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Mutter Nina Becker. „Den stelle ich mir später in mein Zimmer“, sagt der Otzer, dessen Arm zu diesem Zeitpunkt schonein Glitzertattoo ziert. Und auch das Luftballontier hat er sich schon ausgesucht. Auch Thea aus Otze hat die erste Stunde des Kinderfestes absolviert: Die Vierjährige weiß jetzt, wie sie Gold waschen kann, wie sie ein Gesicht in einen Kürbis bekommt und wie sie aus bunten Papierschnipseln einen Fisch bastelt. Der zweijährige Hannes hat den Älteren einen Punkt auf dem Laufzettel voraus: Gemeinsam mit seinem Vater Martin Reich klettert er auf den Anhänger, um sich dann von einem Traktor durch den Ort ziehen zu lassen – nachdem Christina May den Ausflug auf dem grünen Papier abgehakt hat.

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Von Antje Bismark

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