Barsinghausen

Förderschüler beweisen ihre Ausdauer

Und los geht's: Eine Gruppe von Schülern geht gemeinsam mit ihrer Lehrerin auf die Laufstrecke über 30 Minuten.

Und los geht's: Eine Gruppe von Schülern geht gemeinsam mit ihrer Lehrerin auf die Laufstrecke über 30 Minuten.

Barsinghausen. An der Bert-Brecht-Schule wird großer Wert auf Bewegung gelegt. Neben verschiedenen Sport-Arbeitsgemeinschaften, dem Deister-Crosslauf und dem Erwerb des Sportabzeichens absolvieren die Schüler der Förderschule alljährlich auch ein Laufabzeichen. Am Freitag bewegten sich 55 Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 5, 7, 8 und 9 wieder im Laufschritt durch den herbstlichen Deister.

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Dabei gehen die jüngsten Schüler üblicherweise zunächst auf die kürzeste Distanz. Sie müssen zeigen, dass sie über die Dauer von 15 Minuten ununterbrochen laufen können. „Im darauffolgenden Jahr versuchen sie dann, 30 Minuten zu laufen, dann 60, 90 und zum Schluss 120 Minuten“, erklärte die stellvertretende Schulleiterin Christine Braun, die zusammen mit neun Kolleginnen die Aktion organisierte. Jeweils eine Lehrkraft kümmerte sich im Start- und Zielbereich – vor der Gymnastikhalle des TSV Barsinghausen und an der Schule, für diejenigen, die 60, 90 oder 120 Minuten laufen – um die Versorgung der Läufer mit Getränken. Zwei weitere waren als Streckenposten eingeteilt, und die restlichen Lehrkräfte begleiteten die Laufgruppen auf ihrem Weg durch den Wald.

Während die Teilnehmer für den 15- oder 30-Minutenlauf vom Waldstadion über das Schützenhaus In den Alten Schütten bis zum Steinweg und zurück über den Egestorfer Kirchweg liefen, mussten diejenigen, die zwischen 60 und 120 Minuten unterwegs waren, eine Strecke von der Schule an der Schulstraße bis zum Ausflugslokal Waldapotheke oberhalb von Egestorf zurücklegen. „Es geht beim Laufabzeichen nicht um das Lauftempo, sondern um das Durchhaltevermögen“, erklärte Braun.

Da Bewegung bekanntermaßen hungrig macht, erwartete die Schüler am Ende des Schultags ein gemeinsames Grillen auf dem Schulhof. Dort konnten sie dann mithilfe einer Bratwurst ihren Energiespeicher wieder auffüllen.

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Von Mirko Haendel

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