Wunstorf

Freunde des Bokeloher Bads gründen Verein

Symbolträchtig stellt sich der Vorstand des Fördervereins Freibad Bokeloh rund um den Rettungsreifen auf: Marion Nowak, (von links), Dirk Kuppa, Margot Stemme, Heinz Wellmann, Frank Kettner-Nikolaus, Hans-Jörg Rohrbach, Iris Speidel, Sabine Kleine und Georg Braunroth (vorne). Auf dem Bild fehlen Kerstin Obladen, Christiane Grießmann und Petra Wagner.

Symbolträchtig stellt sich der Vorstand des Fördervereins Freibad Bokeloh rund um den Rettungsreifen auf: Marion Nowak, (von links), Dirk Kuppa, Margot Stemme, Heinz Wellmann, Frank Kettner-Nikolaus, Hans-Jörg Rohrbach, Iris Speidel, Sabine Kleine und Georg Braunroth (vorne). Auf dem Bild fehlen Kerstin Obladen, Christiane Grießmann und Petra Wagner.

Bokeloh. Es war ein starkes Votum für den dauerhaften Erhalt des Schwimmbads: Rund 130 Schwimmbadfreunde haben am Sonnabend an der Gründungsversammlung des Fördervereins Freibad Bokeloh teilgenommen. Es wären noch mehr gewesen, doch einige machten vor dem Drehkreuz am Eingang des Bads wieder kehrt – denn die Bäderbetriebe verlangten von den Teilnehmern den Kauf einer Eintrittskarte. Die sei aus „versicherungstechnische Gründen“ notwendig, erhielt Mitinitiatorin des Fördervereins, Marion Nowak, als Begründung. Verwunderte Stimmen wurden laut, denn zum verspäteten Start in die Saison war ein kostenloser Eintritt möglich gewesen. Bürgermeister Matthias Waterstradt kündigte an, er wolle klären, ob diese Einnahmen nicht in Spielgeräte für Kinder im Bad fließen können. Besonders ärgerlich: Auch Dauerkarteninhaber mussten erneut zahlen. „Ich war schon morgens schwimmen“, sagte eine Bokeloherin. Allerdings berechtigt ihre Karte nur zum einmaligen Eintritt an einem Tag.

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Frank Kettner-Nikolaus erläutert bei der Gründungsversammlung des Fördervereins die Ziele

Frank Kettner-Nikolaus erläutert bei der Gründungsversammlung des Fördervereins die Ziele.

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Verein will Wirtschaftlichkeit erhöhen

Neben ihm möchten dies auch viele andere verhindern. „Wir hatten nicht mit einem solchen Andrang gerechnet“, freut sich Nowak über die vielen Teilnehmer der Gründungsveranstaltung. Mitstreiter Frank Kettner-Nikolaus nennt die Ziele des Fördervereins. Die Attraktivität soll gesteigert werden, außerdem wolle man die Wirtschaftlichkeit erhöhen. Zudem soll die Stadt beim dauerhaften Erhalt unterstützt werden. Man habe bereits zu anderen Fördervereinen Kontakt aufgenommen, denen dies gelungen sei, sagt Kettner-Nikolaus. So sollen Spenden gesammelt und Fördergelder beantragt werden. Angestrebt sei auch, den Vereinsmitgliedern einen Mehrwert zu bieten. Denkbar sei beispielsweise – ähnlich wie im Naturerlebnisbad Luthe – ihnen das Schwimmen auch außerhalb der Öffnungszeiten zu ermöglichen.

Auch wenn es kein primäres Ziel sei, solle notfalls durch den Förderverein auch die Trägerschaft für das Bokeloher Freibad übernommen werden: „Wir wollen zeigen, dass wir es ernst meinen“, sagte Kettner-Nikolaus. Das erfolgreiche Modell in Luthe verdeutliche, dass es möglich ist. Er ist sich auch sicher, dass das von den Bäderbetrieben in Auftrag gegebene Gutachten zeigen werde, dass eine Sanierung des alten Bades wirtschaftlicher sei als ein neues zu bauen. Die Versammlung wählte ihn nach der Vorstellung der Ziele zum Vorsitzenden. Den Stellvertreterposten übernimmt Heinz Wellmann. Den beiden stehen als Beisitzer Marion Nowak, Georg Braunroth, Dirk Kruppa, Margot Stemme, Iris Speidel, Hans-Jörg Rohrbach, Kerstin Obladen und Christiane Grießmann zur Seite. Kassenprüferinnen sind Sabine Kleine und Petra Wagner.

Wer Mitglied im Förderverein werden möchte, findet die Beitrittserklärungen unter www.freibad-bokeloh.de. Der empfohlene Mindestbeitrag beträgt für Erwachsene 12 Euro. Die ausgefüllten Formulare können bei Beisitzerin Margot Stemme, An der Kreuzkirche 5, abgegeben werden.

Von Rita Nandy

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