Ronnenberg

Gäste erleben Alltag der Feuerwehr hautnah

Zahlreiche Besucher schauten der Feuerwehr beim Tag der offenen Tore über die Schulter.

Zahlreiche Besucher schauten der Feuerwehr beim Tag der offenen Tore über die Schulter.

Ronnenberg. Mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht biegt das Einsatzfahrzeug um die Ecke. Alles muss ganz schnell gehen: Ein Auto mit einer verletzten Person liegt auf dem Hof der Feuerwehr auf der Fahrerseite. Diesem Übungsszenario haben sich die Retter der Feuerwehr Ronnenberg unter den Blicken der zahlreichen Zuschauer gestellt und sich als gut eingespieltes Team erwiesen.

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Vom Erkunden der Lage über das Absichern der Unfallstelle bis zum Schneiden der Fahrzeugscheiben und Abtrennen des Dachs erlebten die Besucher hautnah mit, wie ein Rettungseinsatz verläuft. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr demonstrierten die Feuerwehrleute unter anderem einen Löschangriff, bei dem es galt, eine vermisste Person im Rauchzelt zu finden. Zudem stellten die Rettungskräfte ihre Löschgeräte und Fahrzeuge vor und luden zu Spielen und zu einem Feuerwehr-Quiz ein. Bei Führungen konnten die Gäste auch das Feuerwehrhaus erkunden. Entsprechend begeistert war Andreas Keese von der großen Resonanz. „Das Haus ist voll, die Leute informieren sich, und die Kinder haben viel Spaß“, sagte der Ortsbrandmeister über den gelungen Tag.

„Ich finde es toll, dass die Feuerwehr ihre Tore öffnet, um für sich zu werben und um Nachwuchs zu gewinnen“, lobte eine Besucherin. Ihr Sohn Georg saß derweil mit leuchtenden Augen am Steuer eines Fahrzeugs. Ein begeisterter Nachwuchs-Feuerwehrmann ist auch Yoas aus Northen. Er könne sich gut vorstellen, einmal zur Feuerwehr zu gehen, sagt der Vierjährige, der in voller Ausrüstung unterwegs ist. „Wir wohnen gegenüber der Feuerwehr. Wenn er die Sirene hört, springt er förmlich in seine Uniform und will raus“, verrät seine Mutter.

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Musikalisch umrahmt wurde der Tag von Darbietungen des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Ronnenberg. Mit frisch gebackenen Waffeln und hausgemachten Torten verwöhnten die Mitglieder des DRK-Ortsvereins die Besucher. Wer es lieber herzhafter mochte, konnte sich wenige Meter weiter mit Bratwurst vom Grill und Pommes stärken.

Georg (5) sitzt am Steuer des Löschfahrzeuges. Foto: Heidi Rabenhorst

Yoas (4) ist in voller Montur unterwegs. Mit ihm sitzen Yoel (7) und Marie (2) im Auto. Foto: Heidi Rabenhorst

Karolin Reimann (links) und Selina Goslar haben die vermisste „Person“ gefunden. Foto: Heidi Rabenhorst

Von Heidi Rabenhorst

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