Friedenskirche Arnum

Gemeindehaus-Umbau verzögert sich um ein Jahr

Mehr als 60 Gäste begrüßt der Kirchenvorstandsvorsitzende Jochen Seidel am Sonntag zum Neujahrsempfang der Friedenskirchengemeinde.

Mehr als 60 Gäste begrüßt der Kirchenvorstandsvorsitzende Jochen Seidel am Sonntag zum Neujahrsempfang der Friedenskirchengemeinde.

Arnum. Zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang hat die Friedenskirchengemeinde am Sonntag eingeladen. Dabei musste der Kirchenvorstandsvorsitzende Jochen Seidel den mehr als 60 Gästen quasi etwas Wasser in den Wein der guten Gemeindeentwicklung gießen: Denn wie er in seinem Vortrag zu berichten wusste, wird sich der eigentlich für dieses Frühjahr vorgesehene Umbau des 1969 errichteten Gemeindehauses um wohl fast ein Jahr, bis ins Frühjahr 2019, verzögern. Das Gebäude soll dabei behindertengerecht umgebaut und mit moderner Heizung und einem 50 Quadratmeter großen Bürgersaal ausgestattet werden.

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„Unsere Planung mit dem Architekturbüro steht ebenso wie die Finanzierung. Aber die Instanzen der Kirchenverwaltung lassen unser Bauvorhaben – freundlich formuliert – nur schleppend vorankommen“, bedauerte Jochen Seidel die Verzögerung.

Rund 435.000 Euro soll der Umbau kosten. 125.000 Euro hat die Gemeinde bereits mit dem Verkauf der Begegnungsstätte eingenommen und weitere 30.000 Euro gibt die Stadt für den Bau des Bürgersaals dazu. Seit Oktober 2017 verfügt man auch schon über einen modernen Brennwert-Kessel. „Nur die Heizkörper müssen jetzt noch gewechselt werden“, fügte der Kirchenvorsteher an.

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Auch von den Spenden in Höhe von 11.000 Euro, die die Gemeinde im vergangenen Jahr erhalten hat, komme ein Teil dem Umbau zugute. Ein anderer Teil werde für die diakonische Gemeindearbeit verwendet. Erfolgreich laufe auch das im letzten Jahr gestartete Spendenprojekt „Ein Quadratmeter für Arnum“. Für 25 Euro wird eine Patenschaft für einen der 444 Quadratmeter des umgebauten Gemeindehauses übernommen. „Aktuell laufen bereits 337 Patenschaften“, freute sich Jochen Seidel, der bei den am 11. März stattfindenden Kirchenvorstandswahlen wieder antreten will. Aktuell gibt es hier fünf weibliche und drei männliche Kandidaten. „Ein Platz ist noch frei. Wer kandidieren will, muss sich allerdings am Montag bei mir melden“, sagte Gemeindediakonin Elke Hartebrodt-Schwier.

Hemmingens stellvertretende Bürgermeisterin Doris Linkhoff eröffnete den Reigen der Grußworte mit einem Rückblick auf 2017 aus Arnumer Sicht und das noch junge Jahr 2018. Sie spannte den Bogen dabei von einem zu erarbeitenden Konzept für die die alte B3 über die Neubauprojekte Alte Schmiede und Feuerwehrgerätehaus bis hin zur Ganztags-Grundschule ab Herbst 2018. „Wir leben in einer lebendigen Stadt, die sich auch für die Interessen der Kirchengemeinden einsetzt“, sagte Linkhoff. Regina Kalkmann überbrachte ein kurzes Grußwort der katholischen St.-Johannes Bosco-Gemeinde, ebenso die Musikschule Hemmingen und der Förderverein der Wehrkapelle Arnum.

Im Anschluss an den offiziellen Teil machte das Spendenprojekt „Ein Quadratmeter für Arnum“ weitere Fortschritte: Unter anderem stellten sich spontan Christian Friedrichs vom Heimatbund Hemmingen-Pattensen, Susanne Philipp und Stephan Schwier als Paten zur Verfügung.

Von Torsten Lippelt

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